Bosnien-Herzegowina: Sicherheit rechnet sich
Strategiekonferenz für sichere Arbeit in Südost-Europa
Mehr als 130 Delegierte aus 35 Ländern kamen im Mai 2010 zur Konferenz „Risikomanagement und Soziale Sicherheit: Strategien für mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ nach Banja Luka, der Hauptstadt der bosnischen Serbenrepublik.
Zahlreiche Referenten verdeutlichten, dass Sicherheit nicht nur ein Gebot der Humanität ist, sondern auch entscheidende wirtschaftliche Vorteile bringt.
Besonders der Vortrag von Prof. Dietmar Bräunig von der Universität Gießen fand unter den internationalen Teilnehmern große Beachtung. Auch die hochkarätigen Referenten der Internationalen Vereinigung der Arbeitsschutzinspektoren gaben wertvolle Impulse.
Teilnehmer aus Aserbaidschan, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien erarbeiteten unter Beteiligung der südkoreanischen Mitinitiatoren der Erklärung von Seoul engagiert einen regionalen Umsetzungsplan zur Verbesserung des Arbeitsschutzes und dokumentierten dies durch ihre Unterschriften.
Im Anschluss fand unter Anwesenheit des Premierministers Milorad Dodik ein tripartitischer Dialog statt. Vertreter von Regierung, Arbeitgebern und Arbeitnehmern diskutierten die Optimierung des Arbeitsschutzes in der Republika Srpska, um einen politischen Konsens trotz teilweise gegenteiliger Interessen herbeizuführen.
Präsentationen und das Ergebnis: www.issa.int/prevention-mining