Technik | Nutzfahrzeuge

Ladungssicherung bei Teilbeladung<

Zentrale Ankerschiene gibt Halt

Ankerschiene

Dieses Problem kennen wohl alle Verlader: Teilladungen auf Pritschenfahrzeugen sind bisweilen schwierig zu sichern, weil es an nahen Zurrpunkten fehlt. Oft mangelt es dann auch am Formschluss im Bodenbereich. Mit der zentralen Schwerlastankerschiene stellt Ackermann eine neue Lösung vor, die sich auch zur Nachrüstung eignet.

Die beiden Zurrpunktreihen im Außenrahmen werden um eine dritte erweitert, die mittig im Ladeboden über die ganze Fahrzeuglänge verläuft. Damit muss bei seitlicher Teilbeladung nicht mehr bis zur gegenüberliegenden Seite verzurrt werden. Auch sind die Zurrkräfte niedriger. Bei Mischbeladung kann der knappe Platz effizienter genutzt werden. Vorteile bietet das System auch im Bodenbereich: Über Schubklötze oder Sperrbalken wird mit minimalem Aufwand sicherer Formschluss hergestellt. Abenteuerliche Ersatzkonstruktionen und dritte Sicherungsmittel sind somit überflüssig.

Die Ankerschiene ist mit einem Lochmuster ausgestattet, das ein richtungsunabhängiges Arretieren der Spitzhaken und Schubklötze nach VDI/EN ermöglicht. Ackermann baut diese vornehmlich in seine neuen Baustoffanhänger Heavy-Light serienmäßig ein. Sie kann auch nachgerüstet werden.

Dann empfiehlt sich die Erneuerung des eigentlichen Ladebodens: Böden aus GFK-Verbundstoff (Glasfaserverstärkter Kunststoff) sparen nicht nur 50 Prozent Gewicht, sondern bieten eine 2,4-fach höhere Rutschhemmung im Vergleich zu konventionellen Holzböden. Zudem können sie nicht aufquellen, aufscheuern oder in Fugen verschmutzen.

Ankerschiene
 
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