Azubi-Wettbewerb 2009: Schwenk-Team erreicht Finale

Im November 2008 starteten in ganz Deutschland 1350 Teilnehmer zum Azubi-Wettbewerb „Sicherheit gehört von Anfang an dazu“. Unter diesem Motto bieten Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft einen Sicherheitswettbewerb für Auszubildende an.

Der Wettbewerb ist in drei Stufen unterteilt. Nach einer unternehmensinternen Ausscheidung folgen gleichzeitig stattfindende Regionalwettbewerbe und schließlich das Bundesfinale.

In diesem Jahr im Finale dabei: ein Team der Schwenk Zement GmbH aus Bernburg.

Voller Zuversicht und in Sieger-Mentalität ins Finale – die Schwenk-Azubis mit ihrem „Betreuerstab“ (v.li.): Sicherheitsingenieur Dieter Wiemann, Wolfgang Bartsch, StBG, und Ausbildungsleiter André Fischer
Voller Zuversicht und in Sieger-Mentalität ins Finale – die Schwenk-Azubis mit ihrem „Betreuerstab“ (v.li.): Sicherheitsingenieur Dieter Wiemann, Wolfgang Bartsch, StBG, und Ausbildungsleiter André Fischer

Dafür mussten sich die zehn Teammitglieder Matthias Habel, Sebastian Keller, Steve Marschalek, Jens Müller, Markus Nowak, Viktoria Reich, Marko Sebastian Schiller, Robert Schmidt, Sebastian Schöbe und Martin Stolzenberger erst intern gegen ihre Mit-Azubis qualifizieren.

Ausbildungsleiter André Fischer hatte den Auszubildenden die Teilnahme vorgeschlagen – natürlich mit einem kleinen Hintergedanken: „Arbeitssicherheit hat bei uns in der Ausbildung schon immer einen hohen Stellenwert. Aber durch den Wettbewerb läßt sich das Wissen wesentlich besser festigen.“

Also fingen die Azubis an, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu büffeln: Gefahrstoffe, PSA, Erste Hilfe, Verkehrssicherheit, Absturzgefahren, persönliches Verhalten, Berufsgenossenschaft...und vieles mehr.

Schaltungsaufbau in der modernen Elektronik-Lehrwerkstatt
Schaltungsaufbau in der modernen Elektronik-Lehrwerkstatt

Zur internen Ausscheidung im Januar 2009 wurde von Schwenk-Sicherheitsingenieur Dieter Wiemann zusammen mit dem zuständigen Berater der StBG, Wolfgang Bartsch, eine Begehung der Arbeitsplätze in der Lehrwerkstatt durchgeführt. Die Fahrzeuge der Auszubildenden wurden auf Verkehrssicherheit beurteilt und schließlich fand eine schriftliche Prüfung mit 60 Multiple-Choise-Fragen statt.

Erste Erfolge: Das Team konnte zusammengestellt werden – und: „Nach der intensiven Beschäftigung mit den ganzen Sicherheits-Themen geht man schon mit einem anderen Blick durch den Betrieb“, war der einhellige Tenor der sensibilisierten Azubis.

Auch der Gesundheitsschutz ist Ausbildungsthema: Schallpegelmessung an der Säulenbohrmaschine
Auch der Gesundheitsschutz ist Ausbildungsthema: Schallpegelmessung an der Säulenbohrmaschine

Spannend war dann die zweite Runde mit der Vorbereitung auf den Regionalwettbewerb: „Hier mussten wir beweisen, wie wir als Gruppe funktionieren.“ Es bildeten sich „Spezialisten“ heraus, die sich auf verschiedene Aufgaben konzentrierten, auf die Feuerlöschübung zum Beispiel oder das Pkw-Fahrtraining. Um die „Rettungskette“ bei der Ersten Hilfe besser üben zu können, wurde von den Auszubildenden eine eigene PowerPoint-Präsentation erstellt.

Und das konzentrierte Training zahlte sich aus: In einem spannenden „Halbfinale“ setzte sich das Schwenk-Team gegen sechs weitere Bewerbergruppen aus ihrer Region durch. Das Finale am 18. und 19. Juni in Rotenburg war erreicht! Und keine Frage: Die in der internen Ausscheidung nicht qualifizierten Azubis waren natürlich dabei, als eigene Fangruppe sozusagen.

Empfangen wurden die Finalteilnehmer von Moderator Gregor König mit: „Ihr seid alle Gewinner! Jeder, der es bis ins Finale geschafft hat, hat sich schließlich schon durch die Vorentscheidungen gekämpft und dort durchgesetzt.“

Dabeisein ist schließlich (fast) alles.

Das Schwenk Zementwerk Bernburg
Das Schwenk Zementwerk Bernburg

Das Schwenk Zementwerk Bernburg ist eines der größten und modernsten Zementwerke Europas

Die Zementproduktion in Bernburg an der Saale kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Nach dem Erwerb der bestehenden Werke durch Schwenk im Jahr 1990 wurde das gesamte Werk neu errichtet und nahm bereits 1992 seinen Betrieb auf. Heute beschäftigt man rund 100 gewerbliche Mitarbeiter. 33 Auszubildende werden in unterschiedlichen Berufen, z.B. Industriemechaniker, Elektroniker, Mechatroniker oder in kaufmännischen Berufen, ausgebildet.