Das protecfire Löschsystem: Modernster Brandschutz unter rauen Bedingungen
Sei es beim Abbau von Steinkohle bis zu 1500 m Tiefe, beim Fördern von Kali und Salz oder als moderner Brandschutz an investitionsintensiven mobilen Geräten in der Rohstoffgewinnung – die rauen Bedingungen stellen die höchsten Ansprüche an das eingesetzte Material. Das protecfire Löschsystem wurde speziell nach den neusten technischen Erkenntnissen für diese Anforderungen entwickelt. Nachdem die Löschwirksamkeit durch vielfältige Brandversuche der Deutschen Montan Technologie nachgewiesen wurde, hat die Löschanlage sogar eine Zulassung für den Untertagebau erhalten. Einer der namhaftesten Kunden von protecfire GmbH ist die K+S Gruppe, die sich für die neue Löschtechnik entschieden hat.
Funktion der Kompaktlöschanlage
Im Brandfall werden automatisch die pneumatischen Auslöseelemente, SPY20, durch die im Raum aufsteigende Wärme ausgelöst. Die Auslösetemperatur wird, je nach Objekt, auf ca. 30°C bis 40°C über der maximal zu erwartenden Betriebstemperatur festgelegt. Die Auslösung der SPY20 bewirkt einen Druckanstieg in der Steuerleitung und somit in die pneumatische Steuerung der Löschanlage. Innerhalb des Löschmittelbehälters befindet sich eine Treibgaspatrone mit einem Auslösemechanismus. Bei einem Druckanstieg wird durch den Auslösemechanismus die Treibgaspatrone geborsten, das Treibgas wird freigesetzt und presst das Löschmittel durch ein Steigrohr in die Löschleitung zu den Löschdüsen.
Die Auslösung kann selbstverständlich auch manuell erfolgen. Hierfür steht eine elektrische als auch eine pneumatische Möglichkeit zur Verfügung.
Bei Auslösung der Löschanlage kann über den Druckschalter ein elektrisches Signal generiert werden, das kundenspezifisch weiter verarbeitet werden kann. In der Regel wird der Motor still gelegt und ein Warnsignal generiert.
Die Feinsprühtechnik
Das Brandbekämpfungssystem basiert auf dem Prinzip der Feinsprühtechnik. Durch die Relation von Löschmittelmenge zur enormen Reaktionsfläche der Löschmitteltröpfchen, werden dem Feuer schnell große Mengen an Energie entzogen, wodurch die Temperatur rapide gesenkt wird. Diese abkühlende Wirkung führt im Brandherd zur Störung der thermischen Reaktionsbedingungen. Beim Löschvorgang werden die Oberflächen von Feststoffen hervorragend benetzt und imprägniert. Auf brennbaren Kohlenwasserstoffen wird ein AFFF-Film gebildet, der die Brandflächen nachhaltig gasdicht abdeckt. Mit dieser Löschtechnik kann eine mögliche Rückentzündung weitgehend unterbunden werden.
Vorteile des protecfire Löschsystems
- Benötigt keine Fremdenergie und arbeitet autark
- Nahezu wartungsfrei
- Einfache Installation für Neufahrzeuge und Nachrüstungen
- Täuschungssichere Feuerdetektion durch das patentierte Auslöseelement Spy 20
- Drucklos im betriebsbereiten Zustand
- Geprüfte Funktionsfähigkeit bei -30°C bis 75°C Umgebungstemperatur
- Die wesentlichen Komponenten der protecfire Kompaktlöschanlage
- Löschmittelbehälter mit innenliegender Steuereinheit
- Pneumatisches Auslöseelement Spy 20
- Feinsprühdüse
-

Löschmittelbehälter
-

Spy20-Auslöseelement
-

Feinsprühdüse
(vergrößerte Darstellung: Klick auf die Vorschau)
