Kiesel/Hitachi: Guter Service als erfolgreiche Basis

1994 gründeten die Gebrüder Viqa die heutige AWR Abbruch GmbH mit Sitz in Weißenthurm bei Koblenz. Aus dem Kleinbetrieb mit minimaler Maschinenausstattung entwickelte sich schnell ein leistungsfähiger Rückbau-Spezialist, der heute bundesweit mit rund fünfzig festen hoch qualifizierten Mitarbeitern umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Abbruch, Recycling und begleitendem Erdbau bietet. Seit knapp einem Jahr setzt das Unternehmen in den einzelnen Leistungsklassen dabei auch auf Hitachi-Baumaschinentechnik, geliefert und betreut vom zuständigen Kompetenzcenter Mitte des deutschen Hitachi-Exklusivpartners Kiesel GmbH.

Die Performance zählt

So hoch wie der Personalaufwand, so umfassend ist die Maschinenausstattung: Rund 40 Kettenbagger von 20 bis 130 Tonnen Betriebsgewicht sind im Bestand, dar-unter diverse Longfront-Spezialgeräte. Für alle Leistungsklassen hält AWR eine Vielzahl von Grabgefäßen und Spezialanbauten wie Abbruchhämmer und -scheren sowie Sortiergreifer bereit.

Zahlreiche Minibagger als Geräteträger für die maschinelle Entkernung, Rad- und Raupenlader sowie Planier- und Verdichtungsgeräte aller Kategorien für Materialhandling und fachgerechte Baugrundvorbereitung ergänzen den AWR-Fuhrpark, der wie die mobile Aufbereitungstechnik im Unternehmen, auf insgesamt fünf eigenen Sattel-Tiefaufliegern zwischen den einzelnen Einsatzorten pendelt.

„Wir arbeiten immer mit einem vergleichsweise hohen Maschineneinsatz auf unseren Baustellen. Neben der eigentlichen Geräteleistung sind deshalb eine hohe Verfügbarkeit und minimale Ausfallzeiten – egal ob Regelwartung oder Reparaturen – unabdingbar“, legen die Gebrüder Viqa die Anforderungen an Maschinentechnik, Lieferanten und Servicepartner fest.

Der 86-Tonnen-Kettenbagger Hitachi ZX870LCH-3 konnte vom Kiesel-Kompetenzcenter im vergangenen August kurzfristig auf ein AWR-Großprojekt im Industriepark Höchst geliefert werden. Noch mit reiner 5,5-m³-Tieflöffelausrüstung an der schweren Ladeausrüstung mit 7,5-m-BE-Ausleger und 2,95-m-BE-Stiel überzeugte das 397-kW-starke Zaxis-3-Modell über rund vier Monate bei ca. 700 Einsatzstunden mit hohen Arbeitsleistungen und großer Wirtschaftlichkeit. „In Kraft und Handling eignet sich der Hitachi sehr gut für unsere Abbruchpraxis und zeigte sich zudem im Verbrauch sparsamer als vergleichbare 80-Tonner in unserem Fuhrpark,“ fassen die Gebrüder Viqa die guten Erfahrungen zusammen.

Die Leistung stimmt

Unter Beweis stellt der ZX870LCH diese hinzugewonnenen Eigenschaften derzeit bei einem Rückbauprojekt in Eschborn. Von Mai bis August 2008 baut das Unternehmen hier insgesamt 100.000 m³ Gebäudestruktur zurück und übernimmt das gesamte Massenhandling. Insgesamt fallen dabei 20.000 t Bauschutt, 1500 t Stahl sowie rund 300 t übrige Reststoffe an. Den baufertigen Abschluss der Maßnahmen im rund 3 ha großen Areal wird die Erstellung der 15 m tiefen Baugrube für die geplante Tiefgarage bilden (ca. 180 – 200.000 m³ Aushubmassen). 

Das vierstöckige Gebäude war zunächst aufwändig zu entkernen, bevor der AWR-typische großangelegte Baggereinsatz erfolgte. Zwei Longfront-Geräte tragen zunächst die oberen Stockwerke ab (Dachhöhe ca. 18,0 Meter). Dann kommt der Hitachi ZX870LCH als „Goliath vor Ort“ ins Spiel.

Mit der Kombination aus hohen Schaufelkräften und großen Reichhöhen und -weiten greift Baggerführer Sabit
Qerimi direkt die massiven Betonstrukturen an und räumt das teilweise grobstückige Material ohne langwieriges Umsetzen schnell und effizient.

www.kiesel.net

Hitachi ZX 870LCH-3
Direktangriff: mit seiner Reichhöhe von ca. 12 Metern, hohen Reißkräften an der großvolumigen Schaufel und einer leistungsfähigen Arbeitshydraulik für schwere Wechselanbauten bringt der Hitachi ZX 870LCH-3 große Leistung im hochkapazitiven Rückbau.
Kabine
Sicherheitsplus: Die geräumige CRES-II-Kabine des Hitachi ZX870LCH-3 setzt Maßstäbe in Ergonomie und Übersichtlichkeit und ist in der „Demolition“-Version zusätzlich mit massiven Schutzgitter versehen.