Reinhold Wurzer scheidet aus der Geschäftsführung der Franken-Schotter GmbH & Co KG

Am 30. Mai 2008 wurde Reinhold Wurzer aus seinem Amt als geschäftsführender Gesellschafter der Franken-Schotter GmbH & Co. KG verabschiedet. Zu den 300 Ehrengästen des Festaktes auf dem Betriebsgelände zählten viele Unternehmer der Natursteinindustrie sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung. Festreden hielten unter anderem der Bayerische Innenminister, Joachim Herrmann, der Präsident des Deutschen Natursteinverbandes, Joachim Grüter, und der Vorsitzende des Bayerischen Industrieverbandes Steine und Erden, Fachabteilung Natursteinindustrie, Michael Schicker.

In seiner Laudatio zeichnete Franken-Schotter-Geschäftsführer Hans-Jochen Zech den erstaunlichen Werdegang des 79jährigen Unternehmers Wurzer nach:

Bereits vor seinem 30. Geburtstag war der gelernte Großhandelskaufmann als Fuhrunternehmer tätig. Nach der Aufnahme des Kiesabbaus errichtete er das Schotterwerk Erkertshofen. Gemeinsam mit vier weiteren Unternehmern gründete er 1970 Franken-Schotter. Zwei Jahre später wurde in Dietfurt eines der modernsten Großschotterwerke in Betrieb genommen. Weitere Geschäftsfelder folgten.

Heute werden Produkte aus Dietfurter Kalkstein und Dietfurter Dolomit weltweit vermarktet. Mit der Vermarktung von Steinkörben konnte eine weitere Marktlücke erschlossen werden. Trotz Rückschlägen behauptete das Unternehmen seine gute Position in der Branche. Von anfänglich 25 Mitarbeitern konnte die Zahl der Beschäftigten bis heute auf 275 gesteigert werden.

Die Veranstaltung setzte sich am Folgetag mit einem Tag des offenen Steinbruchs sowie einer firmeninternen Feier fort.

Martin Böttcher, StBG

Mit bewegter Stimme dankte der Geehrte seinen Mitstreitern
Mit bewegter Stimme dankte der Geehrte seinen Mitstreitern
Natursteingewinnung bei Franken-Schotter
Natursteingewinnung bei Franken-Schotter

Aus der Firmengeschichte der Franken-Schotter GmbH & Co. KG

  • 1957 begann der Frankenschotter-Mitbegründer Reinhold Wurzer als selbständiger Unternehmer mit einem eigenen Fuhrbetrieb und später mit dem Kiesabbau.
  • 1965 errichtete er das Schotterwerk Erkertshofen.
  • 1970 war die Geburtsstunde der Firma Franken-Schotter.
  • 1972 wurde in Dietfurt das Großschotterwerk, zur damaligen Zeit eines der größten und modernsten in Deutschland, in Betrieb genommen. Von Anfang an war Reinhold Wurzer als Gesellschafter und Geschäftsführer maßgeblich an dem weitern Ausbau und der Entwicklung des Unternehmens beteiligt.
  • 1982 erfolgte die Fusion mit den Vereinigten Asphaltmischwerken. Sieben beteiligte Bauunternehmungen erhielten Gesellschafteranteile an Franken-Schotter und Franken-Schotter hatte ein neues Geschäftsfeld.
  • 1988 wurden die Produktionsstätten und Steinbrüche der Firma XS-Schöpfel gekauft und fortan selbst Naturwerksteinprodukte produziert. Damit entstand ein weiteres Geschäftsfeld.
  • 1988 wurde die Wasserbausteinanlage für Dolomitsteine in Betrieb genommen.
  • 1989 begann die Produktion von Naturwerkstein in Petersbuch.
  • 1997 nahm die Spaltanlage für Gala-Steine in Dietfurt ihren Betrieb auf.
  • 2002 erfolgte der Produktionsstart für Steinkörbe und Lärmschutzwände.
  • 2005 wurde in Eichstätt/Wegscheid die Naturwerksteinproduktion aufgenommen.
  • 2006 baute Franken-Schotter in Roth eine neue Asphaltmischanlage und nahm sie in Betrieb.