Betriebliche Gesundheitsförderung: Studie zeigt, was am besten wirkt

Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention zielen darauf ab, die Gesundheit von Beschäftigten am Arbeitsplatz zu verbessern und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren vorzubeugen. Doch lässt sich ein Erfolg der gängigen Angebote ausreichend belegen? Was wissen wir über den gesundheitlichen und ökonomischen Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention? Die IGA-Literaturstudie, in die Ergebnisse von mehr als 1.000 Studien eingegangen sind, liefert Antworten und gibt erstmals einen Überblick über den wissenschaftlichen Kenntnisstand für das gesamte Feld der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Als besonders wirksam ließen sich folgende Angebote nachweisen:

An Belegen für eine positive Wirkung mangelt es dagegen bei folgenden Maßnahmen:

Fazit: Die Präventionsangebote der Krankenkassen und Unfallversicherungen sollen dem wissenschaftlich gesicherten Kenntnisstand entsprechen. Für die Praxis heißt das: Bei einer „Inventur“ der Angebotspalette genau zu prüfen, damit der beabsichtigte Nutzen auch zu erwarten ist. Bei den „klassischen Rückenschulen“ z. B. haben die Anbieter schon auf frühere Veröffentlichungen reagiert. Die damit befassten Verbände haben die Programme aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Nur diese neuen Standards entsprechen den Qualitätsanforderungen und können durch die Krankenkassen gefördert werden.

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