„Sport schweißt die Mannschaft zusammen“

„Fair play“ Preis – gestiftet von der Steinbruchs-BG – ein weiterer Höhepunkt beim Sportfest der Quarzwerke in Frechen

Die Quarzwerke Frechen befassen sich seit 1884 mit Industrie-Mineralien – vorwiegend mit Quarz, Kaolin, Feldspat, Wollastonit und Glimmer. Diese Rohstoffe sind in den ursprünglichen Anwendungsgebieten Glas, Gießerei, Keramik und Bauchemie nach wie vor nicht wegzudenken. Neue Produkte werden als Füllstoffe mit veränderten Oberflächeneigenschaften und modifizierten Stoffeigenschaften heute in viele Länder exportiert und tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei.

Das unabhängige Familienunternehmen will langfristig eine hohe Wertschöpfung erreichen, indem

Verantwortungsvolle und motivierte Mitarbeiter bedeuten zufriedene Kollegen, die miteinander reden, und Führungskräfte zum Anfassen.

Hier bietet der gemeinsame Sport eine optimale Plattform, die Kommunikation untereinander und zu den Chefs bis hin zum Eigentümer zu fördern.

Aus diesem Grund veranstalten einzelne Betriebe der Quarzwerke schon lange Sportwettbewerbe untereinander. Die Einweihung des betriebseigenen Fußballplatzes des Werkes Haltern gab 2004 den Startschuss für ein übergreifendes Sportfest der Quarzwerke mit Beteiligung mehrerer Werke im Rahmen eines gleichzeitig ausgetragenen Fußball-und Tennisturniers. Während in 2005 das Werk Gambach in Hessen und 2006 das Werk Hirschau in Bayern das Sportfest ausrichteten, fiel in diesem Jahr die Ehre, die Tradition fortzuführen, auf das Stammwerk in Frechen bei Köln.

Am Samstag, den 16. Juni, war es wieder einmal so weit – auf der Glückauf Kampfbahn in Habbelrath, einem Stadtteil von Frechen, stritten 9 Werksmannschaften aus Deutschland, Polen, Österreich und der Tschechischen Republik beherzt um den Quarzwerke Wanderpokal im Fußballwettbewerb.

Am meisten Kondition bewies die Werksmannschaft aus Frechen, die das Kunststück vollbrachte, den international besetzten Wettbewerb zum vierten Mal in Folge zu gewinnen. Dabei mussten sich die „Sandmänner“ gegen die Profis der Amberger Kaolinwerke gewaltig anstrengen, um die „Tonleute“ mit einem 3:1 auf den 2. Platz zu verweisen.

Ebenso tapfer, aber mit etwas weniger Fortune, schlugen sich die Kicker der Hauptverwaltung, die einen guten dritten Platz belegten.

Trotz des Spieleifers der Akteure auf dem Platz, die von ihren mitgereisten Fans frenetisch angefeuert wurden, hatten die Sanitäter wenig zu tun. Alle Akteure konnten ihre Arbeit am darauf folgenden Montag ohne Einschränkung wieder aufnehmen – „selbst der mitspielende geschäftsführende Gesellschafter“.

Letzteres ist nicht zuletzt auch auf den „fair play cup“ zurück zu führen. Dabei fiel es den drei Schiedsrichtern wegen der insgesamt fairen Spielweise nicht leicht, den Sieger in diesem Sonderwettbewerb zu bestimmen. Schließlich schlug das Pendel zu Gunsten der Werksmannschaft aus Weferlingen in Thüringen aus, gefolgt von dem Team der Hauptverwaltung aus Frechen in Nordrhein Westfalen.

Gefördert wurde der „fair play cup“ von der Steinbruchs Berufsgenossenschaft, die für die Spieler der zwei fairsten Mannschaften je ein Hautpflegeset mit Badehandtuch gestiftet hatte.

Den richtigen Gebrauch dieser Utensilien konnten sich nicht nur die Spieler, sondern auch alle Fans im „Hautmobil“ der StBG den ganzen Tag über fachmännisch erklären lassen.

Etwas weniger ernst, aber ebenso konzentriert wurde gleichzeitig der Wanderpokal für den besten Tennisspieler der Quarzwerke ausgespielt. Hier setzte sich nach mehr als vier  Stunden hartem Kampf auf den drei Aschenplätzen von Habbelrath Dieter Hölker vom Werk Haltern gegen Torsten Hilgers von der Produktentwicklung in Frechen durch.

Per Los wurde im Anschluss an die Siegerehrung der Ausrichter für das Quarzwerke Sportfest 2008 bestimmt. Die Glücksfee wählte sich das Werk Melk in Österreich aus.

Der kampfbetonten sportlichen Auseinandersetzung folgte eine ausgelassene Feier der Akteure und ihrer Fans bei Musik, Kölsch und Spanferkel.

Martin Ziegler, Quarzwerke GmbH

Quarzwerker als Fans an der Glückauf Kampfbahn
Quarzwerker als Fans an der Glückauf Kampfbahn
Im Hintergrund das Hautmobil der StBG im Einsatz beim Sportfest der Quarzwerke
Im Hintergrund das Hautmobil der StBG im Einsatz beim Sportfest der Quarzwerke