System-Integration des Verwiegeprozesses im Radlader

Wöhwa bietet schon seit einigen Jahren die eichfähige Verwiegung und Erstellung von Lieferscheinen mittels PC-Programm im Radlader an. Dieses System gewinnt in letzter Zeit mehr und mehr an Bedeutung.

Im Bereich der Hardware steht ein breites Produktspektrum zur Verfügung. Auf Basis der aktuellen Windows-Betriebssysteme kann, je nach Anforderung, auf verschiedene Geräte zurückgegriffen werden. Wöhwa nutzt hier die speziell für den robusten Staplerbetrieb entwickelte Hardware, in Verbindung mit unterschiedlichen Druckern.

Die Software kann individuell für den Betriebsablauf programmiert werden. Sollte im Werk schon eine Wöhwa-Wiegesoftware vorhanden sein, wird diese entsprechend angepasst. Der Vorteil ergibt sich daraus, dass der selbe Wiegeablauf an der Fahrzeug- oder Bandwaage und im Radlader erfolgt. Unabhängig von der Waage, bleibt die Bedienung der Software immer gleich, somit wird der Schulungsaufwand reduziert und die Effizienz des Systems gesteigert.

Das Ziel des Systems ist die Verfügbarkeit der kompletten Stammdaten im Radlader und die Übergabe der Lieferscheindaten direkt an die Fakturierung. Bei allen bisher gelieferten Systemen war dies ein Grund für die Installation einer Wägedatenverarbeitung im Radlader.

Somit sind die Funktionalitäten, die an der Fahrzeugwaage seit Jahren abgedeckt werden, auch im Radlader verfügbar. Das sind, unter anderem, die sofortige Verfügbarkeit neuer Stammdaten aus der Zentrale, die Überwachung von Liefermengen, die Sperrkennungen von Kunden und die umfangreichen Statistiken. Der Radlader ist damit genau so in den Betriebsablauf eingebunden, wie dies bei der Fahrzeugwaage oder bei der eichfähigen Bandwaage selbstverständlich ist.

Das Programm selbst kann über den Touchscreen oder die robuste Tastatur bedient werden. Wobei hier primär die Tastatur verwendet wird. Nach Eingabe des Fahrzeuges wird das max. Ladegewicht angezeigt, so dass auch hier eine genauere Verladung möglich ist. Der Fahrer muss sich nun nicht mehr auf die Angaben des Fahrers verlassen.

Weitere Wöhwa-Programme können für Überwachungszwecke mit installiert werden. Anhand einiger bisher schon installierten Anwendungen können die vielfältigen Lösungen von Wöhwa besser veranschaulicht werden.

Lösung 1: Das Drucken der Lieferscheine auf Einzelblatt mit Durchschlägen erfolgt direkt im Radlader auf einem Flachbettdrucker. Der Austausch der Stammdaten erfolgt über Diskette oder USB-Stick am Schichtende.

Lösung 2: Streifendrucker mit Endlosrolle für den Lieferscheindruck. Der Fahrer bekommt in diesem Fall drei einzelne Scheine. Das Einlegen der Einzelblattformulare entfällt und der Lieferschein wird auf neutralem Papier gedruckt. Die Datenübertragung erfolgt bei dieser Installation per WLAN. Sobald der Radlader im Funkbereich ist, kann ein Datenabgleich erfolgen. Mit entprechenden Antennen kann hier ein Weg von mehreren hundert Metern überbrückt werden.

Lösung 3: Zwei Radlader im Werk sind ständig über WLAN mit dem Büro verbunden. Die Stammdaten im Radlader sind somit immer aktuell. Der Lieferschein wird im Radlader erstellt und an einen PC im Wiegehaus weitergegeben. Der Fahrer fährt nach der Verladung zum Wiegehaus und wählt seinen Lieferschein aus einer Liste aus. Er leistet eine elektronische Unterschrift und erhält den Lieferschein in dreifacher Ausfertigung mit seiner zuvor erfassten Signatur. Die Anlage kann um beliebig viele Radlader (je Standort) erweitert werden. Zusätzlich ist auf dem Radlader noch ein Kamerabild vom Eingangstor eingeblendet. Eine Fernüberwachung ist ebenfalls eingerichtet.

Lösung 4: Der Radlader ist ebenfalls über WLAN mit dem Büro verbunden. Der Lieferschein wird im Radlader erstellt und auf einem Nadeldrucker mit Schneideeinrichtung im Wiegehaus ausgedruckt. Der Fahrer entnimmt dort den Lieferschein, unterschreibt diesen und hinterlegt einen Durchschlag im Werk.

www.woehwa.com

Visualisierungs- und Eingabeterminal von Wöhwa im Radlader
Visualisierungs- und Eingabeterminal von Wöhwa im Radlader