Hundert (100!) Monate ohne Unfall

Arbeitssicherheit spielt bei RWE Dea eine große Rolle – Im Labor Wietze haben die Mitarbeiter einen Rekord aufgestellt

Das Labor in Wietze kann mit einem Allzeit-Rekord aufwarten. Seit mehr als acht Jahren gab es dort keinen einzigen meldepflichtigen Betriebsunfall. Einhundert Monate unfallfrei –  darauf ist Dr. Michael Zettlitzer, Manager Production Engineering im Labor Wietze unseres Mitgliedsunternehmens RWE Dea, sehr stolz: „Wir achten stark auf Sicherheit bei Technik, Organisation und Persönlicher Schutzausrüstung".

Moderne Geräte sind sicherer

Wolfgang Köhler hat beim Umgang mit Labortechnik an der Sicherheit ebenso Anteil. „Moderne Analyseautomaten nehmen uns nicht nur Arbeit ab, sondern entlasten uns auch von gefährlichen Aufgaben."

Dazu trägt ebenso der Kommissionierstapler bei, mit dem Wolfram Wienandt im Lager sicher die einzelnen Kisten mit den Bohrkernen greift. Falls jemand unbefugt den Sicherheitsbereich betritt, schaltet das Gerät automatisch ab.

Dr. Michael Zettlitzer sorgt sich um seine Mitarbeiter. „Wir bieten ein Informationssystem zum Umgang mit Gefahrstoffen an. Jeder Arbeitsplatz wird speziell auf Risiken hin von uns bewertet."

Die Persönliche Schutzkleidung mit Brille, Handschuhen und Sicherheitsschutzschuhen gehört ständig dazu.

Zusätzlich mit Schutzmaske begibt sich Heinz Dargel zur Arbeit. Er entnimmt Proben für RWE Dea direkt am Bohrloch in den Feldern. 25 Jahre ist der gelernte Chemielaborant schon dabei. Für ihn ist klar: „Sicherheitsdenken muss im Kopf verankert sein!" Die möglichen Schwefelwasserstoffdämpfe am Bohrloch erkennt Dargel mit einem Messgerät an seinem Körper. Freiwillig nimmt er regelmäßig an den firmen-seitig für alle Mitarbeiter angebotenen Fahrsicherheitstrainings teil. „Immerhin lege ich im Jahr bei meiner Arbeit bis zu 13.000 km zurück", so Dargel.

Täglich fit im Büro

Darüber hinaus nutzen einige Mitarbeiter im Labor Wietze unseres Mitgliedsunternehmens die tägliche Rückenschule und Vorsorgeuntersuchungen. So können sie sicher sein, dass sich die Gefahrstoffe nicht auf ihren Körper auswirken. Zusätzlich werden die Augen geprüft, da die Arbeit am Bildschirm für sie sehr anstrengend ist.

Dr. Werner Schuhbauer, Leiter QHSE, weist darauf hin, beim Thema Sicherheit auch auf die eigenen Kollegen zu achten. „Gleichzeitig muss man immer über die Arbeitszeit hinaus wachsam sein und den Gefahren aus dem Weg gehen!"

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft gratuliert ihrem Mitgliedsunternehmen zu diesem großartigen Erfolg und wünscht weiterhin unfallfreie Arbeit.

Dipl.-Geol. Heiko Nuß, StBG

Neues Regallager
Neues Regallager: Für Wolfram Wienandt sind die Bohrkerne sicher zu erreichen.
Unfalltafel des Mitgliedsunternehmens
Unfalltafel des Mitgliedsunternehmens.

Alle Fotos: Axel Nordmeier für RWE Dea AG