Raupenmobile Baumaschinen schnell, einfach und sicher transportieren

Anlass

Die Marktsituation fordert von vielen Unternehmen der Steine und Erden-Industrie, dass auch große Baumaschinen, wie z. B. Bagger oder Planierraupen, an wechselnden Einsatzorten zur Verfügung stehen. Für die Verladung und den Transport der Geräte bleibt dabei oft nur wenig Zeit. Ein sicherer Stand der Erdbaumaschinen auf der Ladefläche während der Fahrt ist sehr wichtig, da am Fahrwerk anhaftende Verunreinigungen wie „Schmierseife“ wirken und selbst schwere Maschinen leicht in Bewegung kommen und herunterfallen können. Sachschäden und schwere Verkehrsunfälle mit Personenschaden sind dann die Folge.

Eine wirksame Ladungssicherung ist dabei unerlässlich. Diese wird üblicherweise mit Spannketten ausgeführt. Da das Anbringen der Spannketten körperlich anstrengend und darüber hinaus sehr zeitaufwändig ist, wird insbesondere bei kurzen Transportwegen häufig auf eine wirksame Ladungssicherung „verzichtet“. Auch das Verladen von mit Raupenfahrwerken versehenen Geräten ist mit Risiken verbunden. Diese können beim Auffahren auf den Tieflader durch Kettenverunreinigungen unkontrollierbar ins Rutschen geraten und seitlich umkippen. Dabei ist es in der Vergangenheit immer wieder zu schweren und tödlichen Unfällen gekommen.

Praxislösung

In einem Unternehmen der Kies- und Sandindustrie wurde nach einer Möglichkeit gesucht, raupenmobile Erdbaumaschinen schnell und ohne Aufwand sicher zu verladen und auf der Ladefläche zu fixieren. Mit der entwickelten Lösung wird das Ziel erreicht: Für die Sicherung während des Transportes in Fahrtrichtung wurde eine zangenförmige Aufnahme für den Baggerausleger auf der Ladefläche angebracht. Diese Vorrichtung ist so konstruiert, dass der Bagger bei einem Bremsmanöver nicht nach vorn rutschen kann. Zusätzlich wird wirksam verhindert, dass sich der Ausleger bei unebener Fahrbahn durch Rütteln aus der Halterung lösen kann.

Um ein seitliches Verschieben der Erdbaumaschine, insbesondere bei Kurvenfahrten, wirkungsvoll zu verhindern, sind zwei stabile Bolzen an den Innenseiten der Kettenfahrwerke auf der Ladefläche angebracht. Damit wird ohne zusätzliche Hilfsmittel eine vorschriftsmäßige Ladungssicherung erreicht. Die Bolzen werden vor dem Verladen kippsicher in die verstärkten Aufnahmeöffnungen gesteckt und so positioniert, dass sie das Kettenfahrwerk bereits beim Befahren zentrieren. Somit wird das seitliche Abgleiten in der instabilsten Phase der Verladung, dem Punkt, an dem das Fahrwerk von der schrägen Rampe auf die waagerechte Ladefläche kippt, sicher verhindert.

Praxiserfahrung

Die hier beschriebene Konstruktion bietet folgende Vorteile:

Mit einfachsten Maßnahmen werden gleichzeitig mehrere Effekte erzielt:

Sichere Fahrt, sicheres Verladen, keine zeitaufwändigen Zusatzarbeiten.

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