Experten fordern mehr Sicherheit beim Umgang mit Elektrizität

Mit einer gemeinsamen Erklärung machen Sicherheits- und Verbraucherschutzexperten aus Politik und Wirtschaft zusammen mit den Verbänden der Elektrotechnik gezielt auf den sicheren Umgang mit Elektrizität aufmerksam. Sie fordern mehr Maßnahmen zur Verringerung von Stromunfällen, insbesondere in Privathaushalten. Ausgehend von Unfallstudien warnen sie: Noch immer sind erhebliche Sach- und tödliche Personenschäden durch elektrischen Strom zu beklagen. Die Berufsgenossenschaften haben diese Aktion maßgeblich begleitet.

Heimwerken ist ein beliebtes Hobby der Deutschen. Gerne greifen sie in ihrer Freizeit zu Hammer, Säge oder Schraubendreher. Doch allzu oft sind falsch oder laienhaft installierte Elektroanlagen Auslöser für einen tödlichen Schlag oder Brände. „So mancher Heimwerker gefährdet sich durch allzu leichtsinnige Installationen", warnt Dr. Jens Jühling von der Berufsgenossenschaft der Feinmechanik und Elektrotechnik (BGFE), „auch müssen sichere Elektroprodukte zum Einsatz kommen."

Was viele Hobby-Heimwerker nicht wissen: Bei Nichtbeachtung der Sicherheitsnormen schließen sie im Ernstfall auch ihren Versicherungsschutz aus.

Den Text der „Gemeinsamen Erklärung zum sicheren Umgang mit Elektrizität" der beteiligten Institutionen und Verbände gibt es unter www.hvbg.de/code.php?link=2002316.