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6. Demonstrationsmesse Steinexpo profitiert von "leichtem Aufwind"

Steinexpo-Logo Wenige Wochen vor dem Messestart ist klar, dass sich auf der diesjährigen Veranstaltung etwa 200 Aussteller mit annähernd 325 vertretenen Marken präsentieren werden.

Nach Angaben der Messeleitung profitiert die Steinexpo 2005 - die 6. Demonstrationsmesse dieser Art für die Baustoffindustrie - trotz wirtschaftlich angespannter Lage in Deutschland von einem "leichten aber spürbaren Aufwind". Mit rund 200 Ausstellern erreicht die Messe ein Plus gegenüber ihrer Vorgängerveranstaltung in 2002 von rund 12 Prozent. Veranstalter Dr. Friedhelm Rese: "Zu verdanken ist dieser Zuwachs vor allem jenen Ausstellern, die das Messekonzept auf Grund eigener guter Erfahrungen schätzen."

Entgegen kommt den Ausstellern natürlich auch die Tatsache, dass die Steinexpo wegen des auf Demonstrationen gerichteten Schwerpunktes keine Neugeräte- sondern eine Leistungsmesse ist, während der auch neuwertige Gebrauchtmaschinen ihre rein praktischen Werte für Rohstoffgewinnung, -aufbereitung, -veredelung und -transport aufsTapet bringen können. Dabei wird natürlich inmitten der demonstrierten Leistungskompetenz auch eine Reihe von Neuheiten präsentiert.

Das "Messegelände" in Europas größtem Basaltsteinbruch in Homberg/Niederofleiden bietet in diesem Jahr etwa 140.000 m² Ausstellungsfläche. Zwar kann der Steinbruch sicher nicht die Annehmlichkeiten eines "richtigen" Messegeländes bieten, dafür aber punktet die Atmosphäre der grandiosen Kulisse für die Demonstrationen und die statische Ausstellung. Rund 15.000 Tonnen an Material sind bewegt worden, um die notwendigen Areale zu schaffen und Gesteinsmaterial sowie mineralischen Bauschutt in ausreichender Menge und gewünschter Größe für die Demonstrationen vorzuhalten. In jedem Messejahr wieder ist die für Aussteller und Besucher erforderliche Strom-, Wasser-, und Telefonversorgung neu zu installieren. Zur Vorbereitung und Durchführung der Messe muss der Gewinnungsbetrieb eine Woche lang ruhen.



Wertvolle Unterstützung durch führende Branchenverbände

Traditionell stand der Deutsche Gesteinsverband (DGV) - eine Kooperation zwischen Bundesverband Naturstein-Industrie (BVNI) und Bundesverband der Deutschen Kalkindustrie - hinter dem Konzept der Steinexpo. Zumal der BVNI die "lebendige" Messe als ein besonders positives und praxisnahes Modell zur Vermittlung technischer Neuheiten und Verbesserungen bereits befürwortete, als das Konzept Ende der 1980er Jahre noch ausschließlich auf dem Papier existierte. Fachlich-ideell unterstützt wird die Steinexpo auch vom Verband der Baumaschinen-Ingenieure und -Meister e.V., VDBUM, dem Berufsverband der Baumaschinenbetreiber und technischen Führungskräfte in Bauunternehmen, welchem ebenfalls Baumaschinenhersteller und -händler sowie Institutionen als fördernde Mitglieder angehören.

Udo Kiesewalter, VDBUM-Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der VDBUM-Service GmbH, sieht in der Messe ein "hervorragendes Forum für den Austausch zwischen Betreibern und Herstellern von Anlagentechnik und Baumaschinen und ebenso ein wesentliches Element der Weiterbildung". Damit stützt die Demonstrationsmesse nach Auffassung des VDBUM auch ein vordergründiges Anliegen des Verbandes, das in der regelmäßigen Vermittlung anwendungsbereiten Wissens auf dem neuesten Stand der Technik und des Vorschriftenwesens besteht.

International betrachtet steht die UEPG, als europäischer Fachverband der Sand-, Kies- und Schotterproduzenten, mit 35.000 Mitgliedsfirmen hinter dem Messekonzept. Praktisch sieht dies so aus, dass die UEPG europaweit über die Steinexpo informiert und für den Besuch der Messe wirbt.

Europas größter Basaltsteinbruch in Homberg/Niederofleiden
Das "Ausstellungsgelände" der Steinexpo:
Europas größter Basaltsteinbruch in Homberg/Niederofleiden.





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