www.steine-und-erden.net > 2005 > Ausgabe 4/05 > Hohenlimburger Kalkwerke feiern ihr 100-jähriges Firmenjubiläum

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Jubiläum mit viel Flair: Hohenlimburger Kalkwerke feiern ihr 100-jähriges Firmenjubiläum

n Ein kleines Familienunternehmen mitten im westfälischen Hagen gelegen hatte allen Grund zu feiern: es konnte stolz auf eine 100-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Die Geschäftsführer des 1905 gegründeten Unternehmens, die Brüder Dr. Christian Lange und Dr. Mathias Lange, luden dazu 300 Festgäste ein.

Von Geschäftspartnern über Mitarbeiter bis zu Vertretern aus Politik und Verwaltung, sie alle wurden mit einem Shuttlebus die staubige Schotterpiste hinaufgefahren bis zur 5. Sohle im Herzen des Steinbruches. In einem Festzelt erwartete die Gäste ein italienisches Vier-Gänge-Menü. Jazzklänge und künstlerisch gestaltete Bilder rund um die Firmengeschichte sorgten für besonderes Flair an einem nicht alltäglichen Veranstaltungsort.



Standort gesichert

In einer der Festreden vertrat Geschäftsführer Dr. Christian Lange eine klare Position zum Standort: "Wir sind bereit, zukünftig in Hohenlimburg zu investieren. Als mittelständiges Unternehmen verweisen wir auf die Bedeutung von sicheren Arbeitsplätzen. Dazu brauchen wir Planungssicherheit."

Entsprechend kam die Antwort von Peter Demnitz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen: "Die Erhaltung von Arbeitsplätzen hat absoluten Vorrang, auch gegenüber eventuellen Bedenkenträgern." Damit vertrat er eine klare Position gegenüber Umweltschutzbehörden. Auch Prof. Dr. Ulrich Hahn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Naturstein, wagte einen Blick in die Zukunft: "Wir erwarten keine Einbrüche in der Branche, da man Naturstein und Kalk nicht ersetzen kann. Selbst Farben, Glas, Lippenstift, Tabletten werden u. a. aus Naturstein und Kalk hergestellt".



4000 Besucher beim Familientag

Am Samstag nach dem eigentlichen Festtag hatten interessierte Bürger die Gelegenheit, beim Steinbruchfest hinter die Kulissen zu blicken. Im 10-Minuten-Takt brachten Shuttlebusse die Besucher bis zur 5. Sohle, vorbei an großen Transportförderbändern und einer Kegelbrechanlage. Informationen erhielten die Besucher sowohl von den Mitarbeitern der HKW, aber auch von den vielen Ausstellern, die das weitläufige Gelände mit Exponaten ausgestattet hatten. Auch die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft war mit einem mobilen Einzugssimulator für Stetigförderer vertreten. Hier konnten interessierte Besucher sich über die Gefährdung an laufenden Förderbändern informieren, aber auch fühlen, welche Kraft ein kleines Förderband bereits bei mäßiger Geschwindigkeit entwickeln kann.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch hiesige Rockgruppen, die in der eindrucksvollen Steinbruchs-Kulisse rockige Klänge zum Besten gaben.

Dipl.-Ing. Heinz Bösel

Gruppenbild
Gruppenfoto zum 100-jährigen Firmenjubiläum:
rechts die beiden Geschäftsführer Dr. Christian Lange
(1. v. r.) und Dr. Mathias Lange (2. v. r.)


Panoramafoto
Steinbruchsfest beim HKW





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