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Zeppelin Bilanz-Pressekonferenz: Deutlich verbesserte Ertragslage trotz schwieriger Marktbedingungen

Trotz anhaltend schwieriger Marktbedingungen, insbesondere im Kernmarkt Deutschland, konnte Zeppelin im vergangenen Geschäftsjahr seine Ertragslage deutlich verbessern und investierte erneut hohe Summen in die Sicherung seiner Zukunft.
In Summe erwirtschaftete der Zeppelin Konzern im Geschäftsjahr 2003 einen Umsatz in Höhe von 1,38 Milliarden Euro und lag damit um 9,4 Prozent über dem Niveau von 2002 (1,26 Mrd. EUR). Zurückzuführen ist diese Umsatzsteigerung auf die erstmals in den Konzernjahresabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften MaK Deutschland GmbH & Co. KG, Hamburg, sowie MVS Zeppelin GmbH & Co. KG, Garching bei München. Aber auch die Tochtergesellschaften außerhalb Deutschlands trugen zu dieser Umsatzsteigerung bei. Der Auslandsanteil am Umsatz stieg dabei auf 34 Prozent (Vorjahr: 33 %).
"Ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Sicherung unserer Zukunft ist nicht zuletzt die weitere Internationalisierung unserer Geschäftsaktivitäten", kommentierte Ernst Susanek. Mittlerweile verantwortet Zeppelin in neun Ländern - Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Nord- und Südwestrussland, der Ukraine sowie Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan - als Exklusivpartner den Vertrieb und Service von Baumaschinen und Motoren des weltmarkführenden Herstellers Caterpillar Inc., Peoria (IL) und ist heute Europas führende Handelsorganisation der Branche.
In das Anlagevermögen investierten im Geschäftsjahr 2003 die Unternehmen des Zeppelin Konzerns 52,7 Millionen Euro (Vorjahr: 41,9 Mio. EUR). Darüber hinaus erfolgten durch die Akquisition und Erstkonsolidierung der MVS Zeppelin GmbH & Co. KG Zugänge zum Anschaffungswert in Höhe von 120,9 Millionen Euro, so dass die Gesamtzugänge 173,6 Millionen Euro erreichten. Die Investitionen in Deutschland bildeten mit 153,4 Millionen Euro oder 88 Prozent der Gesamtzugänge den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit des Konzerns.
Trotz der rezessiven Entwicklung in der deutschen Bauwirtschaft - dem Kernmarkt des Zeppelin Konzerns - und des daraus resultierenden Preisdrucks einerseits sowie der andauernden Investitionszurückhaltung wichtiger Kundengruppen des Indu-striebereichs andererseits, konnten das Unternehmen seine Ertragslage in 2003 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern. In Summe erwirtschaftete der Konzern im abgeschlossenen Geschäftsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 26,7 Millionen Euro gegenüber 16,8 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2002.
Entscheidend für diesen Ergebniszuwachs war dabei die Entwicklung im Handelsbereich von Zeppelin. Nach 25,7 Millionen Euro in 2002 realisierte dieser Bereich im Geschäftsjahr 2003 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 35,7 Millionen Euro. Davon entfielen 19,8 Millionen Euro (Vorjahr: 15,5 Mio. EUR) auf die größte Konzerngesellschaft, die Zeppelin Baumaschinen GmbH, und bereits 15,9 Millionen Euro (Vorjahr: 10,2 Mio. EUR) auf weitere Tochtergesellschaften in und außerhalb Deutschlands.
Abschließend gab der Vorsitzende der Geschäftsführung einen Ausblick zu der Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Im Zeppelin Konzern rechnet er für 2004 mit einem Umsatzvolumen, das mit rund 1,40 Milliarden Euro leicht über dem Niveau von 2003 liegt. "Gemäß unserer Planung gehen wir im Handelsbereich von einem gleichbleibendem Umsatz in Höhe von 1,31 Milliarden Euro aus, da wir in unserem Hauptmarkt Deutschland mit keiner merklichen Belebung rechnen können. Aufgrund der positiven Aussichten in den für den Industriebereich relevanten Märkten gehen wir hier allerdings von einem leichten Umsatzwachstum aus."
Auf der Ergebnisseite erwartet Susanek sowohl auf Konzernebene, als auch im Handels- und im Industriebereich leichte Ergebnisverbesserungen gegenüber dem Geschäftsjahr 2003 und auch die Mitarbeiterzahl soll weiter steigen. "Obwohl uns die konjunkturelle Situation in Deutschland nach wie vor stark herausfordert, stimmen uns die ersten Monate dieses Jahres doch positiv, so dass wir gute Chancen sehen, bis Jahresende auch die ehrgeizig gesetzten Ziele zu erreichen", kommentierte er abschließend.


Die Zeppelin-Geschäftsleitung um Ernst Susanek (Mitte) blickt positiv in die Zukunft
Die Zeppelin-Geschäftsleitung um
Ernst Susanek (Mitte) blickt positiv in die Zukunft




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