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Wettbewerb "Great Place to Work": Gehört Ihr Unternehmen zu den besten Arbeitgebern Deutschlands?

Aktionslogo Alle Unternehmen und Organisationen aus Deutschland mit mindestens 100 Mitarbeitern können sich jetzt zum neuen "Great Place to Work"-Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2005" anmelden. Bewerbungsschluss: 1. Oktober 2004. Die Wettbewerbssieger werden Anfang 2005 exklusiv in der Zeitschrift "Capital" veröffentlicht und mit einem Gütesiegel ausgezeichnet. Die "Great Place to Work"-Deutschland-Studie wird betreut durch das Kölner Forschungs- und Beratungsunternehmen psychonomics AG. Weitere Partner sind das Wirtschaftsmagazin Capital, das Versicherungsunternehmen Asstel sowie die bundesweite Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
Der nationale und internationale Wettstreit um die besten, qualifiziertesten und motiviertesten Arbeitnehmer hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Die aktuelle Situation mit einem Überangebot an qualifizierten Arbeitnehmern erscheint lediglich als kurzfristige Episode. Sicher ist schon heute, dass sich der Wettbewerb der Zukunft auf den Personalmärkten entscheidet. Klare Vorteile haben hier diejenigen Unternehmen, denen es gelingt, besonders attraktive Arbeitsplätze für ihre Mitarbeiter zu schaffen, und die auf dem Personalmarkt und in der Öffentlichkeit als attraktive Arbeitgeber präsent sind.



Wie Sie teilnehmen

Unternehmen, die an dem Wettbewerb teilnehmen wollen, können sich jetzt dafür beim Forschungsinstitut Psychonomics anmelden - per E-Mail unter: gpw@psychonomics.de . Die Kölner Experten befragen je nach Unternehmensgröße bis zu 500 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Mitarbeiter zu Themen wie Anerkennung von Leistung, Freude an der Arbeit und Qualität der Führung. Zudem wird von Psychonomics die Personalkultur der Unternehmen unter die Lupe genommen. Dabei wird die Mitarbeiterbefragung mit Zweidrittel und die Befragung des Personalmanagement mit einem Drittel gewichtet. Es sind also weitgehend die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die die besten Arbeitgeber auswählen und damit das Ranking bestimmen.
Bewertet werden vor allem folgende Kriterien:
  • Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen
  • Glaubwürdigkeit des Managements
  • Vertrauen zum Management
  • Respekt und Fairness den Angestellten gegenüber
  • Teamorientierung im Unternehmen



Was die Teilnahme bringt

Frank Hauser, Studienleiter der Great Place to Work Studie Deutschland: "Der ganz konkrete Nutzen besteht darin, dass jedes Unternehmen eine Auswertung mit seinen Stärken und seinen Schwächen bekommt und das bei einem Aufwand, der deutlich unter dem Aufwand einer normalen Mitarbeiterbefragung liegt. Zudem können sie sich vergleichen mit den - anonymisierten - Werten anderer Unternehmen ihrer Branche, ihrer Größenklasse oder auch ihrer Mitarbeiterstruktur. Für die Siegerunternehmen kommt natürlich noch der Nutzen durch die Veröffentlichung hinzu.
Die bisher durchgeführten Wettbewerbe haben deutlich gezeigt, dass Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplatzqualität Hand in Hand gehen. Das muss keine Millionen kosten. Es geht auch nicht darum, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Wohltaten zu überschütten, sondern sie wahrzunehmen in ihren Fähigkeiten, in ihrer Person und eine auf Vertrauen basierende Partnerschaft zu gestalten. Das sind in jedem Fall ganz wesentliche Punkte."
Der deutsche "Beste Arbeitgeber"- Wettbewerb ist Teil des europäischen Wettbewerbs "Beste Arbeitgeber in Europa", der 2002 von der EU-Kommission initiiert wurde. Die Ermittlung der europäischen 100 Beste-Liste findet auf Basis nationaler Untersuchungen in rund 15 europäischen Ländern statt. Vorbild ist der Wettbewerb "100 Best Companies to Work For in America", dessen Ergebnisse seit 1998 in "Fortune" veröffentlicht werden. Die "Great Place to Work"-Studie stellt national wie international die größte Untersuchung zur Arbeitsplatzqualität und Arbeitgeberattraktivität von Unternehmen aus Sicht ihrer Mitarbeiter dar.
Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 100 namhafte große und mittelständische Unternehmen aus Deutschland am Wettbewerb teil; europaweit waren es über tausend Unternehmen aus 14 EU-Staaten. 17 deutschen Unternehmen gelang zudem der Sprung auf die europäische Beste-Liste.
Die Teilnahmegebühr richtet sich nach der Größe des teilnehmenden Unternehmens und beträgt bei bis zu 500 Mitarbeitern 2.400 Euro, bei 501 bis 5000 Mitarbeitern 3.200 Euro und bei mehr als 5000 Mitarbeitern 3.800 Euro. Die Prämierung der Wettbewerbssieger und Veröffentlichung der 50 Beste-Liste erfolgt im Wirtschaftsmagazin "Capital" Anfang 2005. Eine weitere Präsentation des Wettbewerbs findet während der DGFP-Messe "Personal und Weiterbildung" (17.-18. Juni 2004, Wiesbaden) statt. Das Buch zum Wettbewerb 2004 erscheint im Juni im Finanzbuchverlag.


"Great Place to Work"-Modell
Das "Great Place to Work"-Modell bildet fünf Faktoren
zur Bewertung der Attraktivität der Arbeitsplätze ab




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