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[Die Industrie der Steine + Erden]






Neuer Hauptgeschäftsführer des BDZ

Im Rahmen einer Strukturreform ihrer Gemeinschaftseinrichtungen hat die Deutsche Zementindustrie ihre Verbandsspitze neu aufgestellt. Im Zuge der Integration des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (BDZ) und des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) hat die gemeinsame Mitgliederversammlung von BDZ und VDZ Dr. Martin Schneider (43) mit Wirkung zum 1. Juni 2004 zum neuen Hauptgeschäftsführer bestellt. Die Geschäftsführung des BDZ in Berlin hat bereits seit dem 1. April 2004 Michael Basten übernommen. Er leitet künftig den Bereich Wirtschaftspolitik und Öffentlichkeitsarbeit in der Bundeshauptstadt.
Dr. rer. nat. Martin Schneider begann seine berufliche Laufbahn bei der Zementindustrie 1991 am Forschungsinstitut der Zementindustrie in Düsseldorf, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, später als Abteilungsleiter die Bereiche Umweltschutz und Zementchemie verantwortete. Seit 1998 war er Geschäftsführer des Vereins Deutscher Zementwerke, ab Januar 2000 Hauptgeschäftsführer des VDZ und Vorsitzender der Leitung des Forschungsinstituts.
Der bisherige BDZ-Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Weißenborn (61) wechselt nach zehn Jahren bei der Zementindustrie zum 1. Juni 2004 zum Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden nach Berlin und wird dort Mitglied des Vorstandes und Hauptgeschäftsführer.
Die deutschen Zementhersteller streben mit dem Integrationsprozess von BDZ und VDZ eine Bündelung ihrer Kräfte sowie eine noch höhere Effizienz ihrer gemeinsamen Verbandsarbeit an. Ziel ist auch eine noch engere Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden der Bau- und Baustoffindustrie, insbesondere eine Vertiefung der Kooperation mit dem Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden.


Dr. Martin Schneider
Dr. Martin Schneider




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