www.steine-und-erden.net > 2004 > Ausgabe 4/04 > Verschleißschutz und Verschleißteile in der Baustoffindustrie

[Die Industrie der Steine + Erden]






Verschleißschutz und Verschleißteile in der Baustoffindustrie

An den Maschinen und Anlagen der Steine und Erden-Industrie treten sehr hohe Materialbeanspruchungen auf. In allen Arbeitsgängen sind Kleid- und Stoßverschleiß, Schlag- und Schieb-Beanspruchung, kombiniert mit hoher Deformation, zu finden. Neben Systemen zur Erkennung und Bewertung des Verschleißzustandes sind hochfeste und trotzdem leicht zu bearbeitende Stahlsorten an den verschleißintensivsten Stellen mehr denn je gefragt.



Combi Wear Parts: Neue Zähne mit 70 Prozent Verschleißreserve

Zahn- und Schneidensysteme sowie Verschleißschutzstähle für Baggerlöffel und Laderschaufeln bilden das Angebot der Combi Wear Parts GmbH, Krefeld. Neu zur bauma wurden der Baggerlöffelzahn T 58 in den Größen C3 und C6 und der Ladeschaufelzahn T 48 in den Größen C3 und C5 präsentiert. Beide Zahntypen wurden so gestaltet, dass der im Kontakt mit dem Material eintretende Verschleiß auf die mit einer breiten Rippe versehene Zahnoberseite konzentriert wird. Dadurch schärft der Zahn sich permanent selbst und bleibt voll einsetzbar, bis 70 Prozent seines ursprünglichen Gewichtes durch die Abnutzung verbraucht sind. Mit einem Verschleißpolster dieser Größe, das für die Wirtschaftlichkeit der Zahnausrüstung von großer Bedeutung ist, sieht der Hersteller seine Zähne als konkurrenzlos auf dem Markt.
Die hohe Verschleißfestigkeit des auf 530 HB gehärteten Zahns macht den T 58 speziell für die Arbeit in Steinbrüchen bei abrasiven Gesteinen geeignet. Die Zahngröße C3 ist für Bagger mit Einsatzgewichten von 30 t bestimmt; C5-Zähne entsprechen den Anforderungen von Baggern mit 90 bis 160 t. Der Schaufelzahn T 48 zeichnet sich gleichfalls durch hohe Verschleißfestigkeit aus, weist dabei gutes Eindringvermögen auf und schützt durch seine Form die Unterseite des Zahnadapters vor Verschleiß. Zähne der Größe C3 passen zu Schaufelladern mit 25 bis 30 t Einsatzgewicht, C5-Zähne sind für Maschinen mit 45 bis 80 t vorgesehen.


Zähne von Combi Wear Parts
Auf bis zu 30 Prozent ihres Ursprungsgewichtes
können Baggerlöffel- und Ladeschaufel-Zähne
von Combi Wear Parts abgenutzt werden, wobei
zugleich die Zahnadapter vor Verschleiß
geschützt werden


Zähne von Combi Wear Parts
Das Röntgenbild lässt die spielarme
Verbindung zwischen Adapter und Zahn
und den Schutz des Adepters vor Verschleiß
erkennen. Combi Wear Parts bietet die Vorteile
dieser Konstruktion an vier neuen Zahngrößen an



Aloflex: höhere Standzeiten mit flexiblen Rohrkrümmern

Bei flexiblen Rohrsystemen werden speziell geformte, ineinander geschobene, konische Rohrsegmente eingebaut, die natürlich eine hohe Kantenfestigkeit garantieren müssen. Das System hat die Vorteile
  • schnelle und gezielte Einstellung des Krümmungsradius von 00 bis > 900
  • problemlose Verbindung von bestehenden, fest installierten Rohrsystemen
  • Dehnungsausgleich nicht erforderlich
  • Einsetzbar für alle flexiblen Anbindungen bis DN 125
  • Deutlich höhere Verschleißfestigkeit/Standzeit
Neu ist die vollständige Auskleidung auch der Anschlussstücke, so dass weder die Schläuche noch die metallischen Verbindungselemente mit dem zu transportierenden Medium in Kontakt kommen.
Etec verwendet immer noch das als Verschleißschutz in Metallrohren bewährte Segmentsystem; das heißt, Keramikzylinder werden in die Rohr eingebaut und mit Zement bzw. Gießharz fixiert. Die Fixierung der Rohrsegmente mit aushärtenden, niedrigviskosen Polymeren bringt neben Gewichtseinsparungen vor allem eine Erhöhung der Durchsatzleistung.
Die Förderung von Massenschüttgütern gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ihre Anwendungsbereiche erstrecken sich von Kohlen, Erzen, Mineralstoffen über Lebensmittel sowie Kunststoffen in Pulver- oder Granulatform bis hin zu abrasiven Stäuben und Schlacken. Speziell bei starken Verwirbelungen wie in Bögen, Verengungen, Rohrteilern und Einblasstutzen kommen Alotec Auskleidungen zum Einsatz. Hier hat sich Alotec Aluminiumoxid von Etec als Verschleißschutzauskleidung bewährt. Etec liefert heute praktisch alle Komponenten für die Leitungssysteme.


Kompletter keramischer Schutz bis in die Anschlussstücke
Kompletter keramischer Schutz
bis in die Anschlussstücke




Erhöhte Standzeiten durch Verschleißminimierung

Castolin ist nicht nur ein kompetenter Partner für Schweißgeräte und Zusatzwerkstoffe, sondern gerade auch auf dem Gebiet der Minimierung von Verschleiß an Anlagen und Maschinenteilen sowie bei der Senkung von Instandhaltungskosten ein fachkundiger Spezialist. Techniker der Castolin entwickeln permanent neue Möglichkeiten, Verschleiß zu minimieren und zu vermeiden.
So gehören beispielsweise das Auskleiden von verschleißgefährdeten Anlagen, die Regeneration von Maschinen und Bauteilen und die Verschleißauftragung im Neuzustand zu den besonderen Aufgaben des Unternehmens.
Als Schleißblech wird die schweißplattierte "CastoDur Diamond Plate" (CDP) in den vielfältigsten Variationen eingesetzt. Beispielsweise werden Mühlen-, Brecher-, Mischer-, Schurren- und Siloauskleidungen sowie Rohre und Rohrbögen für die pneumatische Förderung von Castolin mit CDP-Blechen ausgekleidet beziehungsweise hergestellt.
Verschleißschutz verlängert die Stand- und Betriebszeiten der Anlagen erheblich und spart kostenintensive Wartungsintervalle ein, so dass der Einsatz von Verschleißschutz eine lohnende Investition ist.



Pfisterwaage mit dazugehörigem  "CastoDur Diamond Plate" (CDP)-Auskleidungsblech
Pfisterwaage mit dazugehörigem
"CastoDur Diamond Plate" (CDP)-
Auskleidungsblech




Dauerhafte Verbindung mit Conti Secur BFA

Als Hersteller von Fördergurten bietet die Contitech Conveyor Belt Group Fördergurte in höchster Qualität. Komplettiert wird das Sortiment durch perfekt abgestimmtes Servicematerial, das der optimalen Verbindung, Verklebung, Reparatur und Reinigung dient. Zudem schützt es wirksam vor Verschleiß.
Zum Servicematerial von Contitech gehören: Conrema Kaltreparatur- und Verbindungsmaterial, Metall Primer Contiplus, Correx Trommelbeläge und Verschleißschutzmaterial sowie der Kontaktklebstoff Conti Secur BFA und Conti Secur BFA weiß. Bei diesem Klebstoff setzt die Contitech Conveyor Belt Group seit vielen Jahren auf die Kompetenz des Contitech Wertschöpfungspartner H.B. Fuller, dem weltweit führenden Hersteller von Klebstoffen. Das Produktsortiment des Klebstoffspezialisten H.B. Fuller umfasst neben Klebern auch Dichtungsmaterialien, Beschichtungen, Wachse, Farben und andere Spezialchemikalien. Das fundierte Fachwissen von H. B. Fuller ergänzt die langjährigen Erfahrungen von Contitech und unterstützt die Qualität und Zuverlässigkeit der Fördergurtprodukte.
"Vor mehr als 10 Jahren sind wir mit dem Rezept für den Klebstoff Conti Secur zum Spezialisten Fuller gegangen", sagt Wolfgang Kerwel von der Contitech Conveyor Belt Group, Segment Industrial Conveying und Components. "Gemeinsam haben wir den Klebstoff weiterentwickelt und die Einsatzbereiche kontinuierlich erweitert." Das Produkt enthält wie fast alle marktüblichen Klebstoffe den vielseitigen Polychloroprenkautschuk, aber ausschließlich umweltfreundliche, unchlorierte Kohlenwasserstoffe. Durch die speziell auf die Anwendungsbereiche der Kunden angepasste Klebstoffrezeptur werden optimalste Verklebungen, mit sehr guten Hafteigenschaften, erzielt.
"Bei unseren Kunden kommt der Klebstoff Conti Secur BFA beispielsweise in folgenden Anwendungen zum Einsatz", berichtet Kerwel: Als Werkstoff für die Kalt- und Warmverbindung von Gewebegurten, zur Verklebung verschiedener Profile und Halterungen auf Transportbanddeckplatten und zum Verkleben von Trommelbelägen und Auskleidungen von Behältern mit Gummimaterialien.
Im Vergleich zur Warmreparatur und Warmverbindung ist beim Einsatz von Conti Secur BFA keine Energiezufuhr notwendig. Der Einsatz und Aufbau einer Vulkanisierpresse entfällt. Damit können auch Fördergurte vor Ort unter schwierigen Bedingungen schnell repariert oder endlos verbunden werden. So kann mit minimalem Aufwand ein längerer Anlagenstillstand vermieden werden.
Ein weiterer Einsatzort des Kontaktklebstoffs Conti Secur BFA ist die Verklebung von Wellenkanten auf Fördergurte. Diese bis zu 400 Millimeter hohen Profile verhindern bei der Senkrechtförderung von Schüttgut wie Getreide, Kohle oder Steinen das seitliche Herabfallen der Güter. Das erhöht das mögliche Fördervolumen und damit die Effizienz der Förderanlage.
Eine dritte Anwendung des Kontaktklebstoffs ist die Verklebung von Correx Trommelbelägen auf Fördergurttrommeln. Damit werden sie sicher vor Korrosion, Feuchtigkeit und Schmutzablagerungen geschützt. Die Wartungszeiten verringern sich und die Lebensdauer der Trommeln wird nachhaltig verlängert. Die Vorteile der so ausgerüsteten Fördergurte zeigt sich in ihrer äußerst vielfältigen Einsatzbreite. In Förderanlagen von Kieswerken wird beispielsweise das Aquaplaning zwischen Gurt und Trommel verhindert. Förderstillstand durch Ausfall wird ausgeschlossen.


Conti Secur BFA verbindet Gewebegurte und Profile auf Transportbändern
Conti Secur BFA verbindet Gewebegurte und
Profile auf Transportbändern




Präventive Achs- und Wellenprüfung mit dem Shafttest-System

Wo man bisher nur von einer schnellen und kostengünstigen Lösung bei der Inspektion und laufenden Überwachung von Wellen, Achsen und Walzen "geträumt" hat, gibt es jetzt eine Lösung. Die MPV Mess- und Prüftechnik GmbH bietet, seit Beginn dieses Jahres mit dem mobilen, innovativen System Shafttest hierfür ihre Dienstleistung an. Es handelt sich dabei um ein tragbares Ultraschall-Prüfsystem, mit modernster Technologie für Zustandsüberwachungen von Wellen und Achsen. Risse lassen sich mit dem System frühzeitig erkennen, was ein unerwartetes Versagen ausschließt und die Instandhaltungsplanung effizienter gestaltet.
Shafttest erleichtert die Arbeit, verbessert die Auswertung und unterstützt eine schnelle qualitativ hochwertige Zustandsbeurteilung des Bauteils. Dabei werden die folgenden Systemeigenschaften genutzt:
  • Aufnahme einer 3D-Ultraschallsignatur der Welle
  • Archivierung dieser Signaturen im System
  • Offline Analyse der Prüfergebnisse direkt nach der Prüfung
  • Darstellung von Querschnittsansichten der Welle in beliebiger Tiefe
  • Sichere Unterscheidung zwischen Rissen und Bauteilgeometrien selbst bei minimaler Distanz zueinander
  • Überlagerung von Ultraschallsignaturen der Welle aus verschiedenen Tests
Die Anwendungsgebiete des Systems sind breit gestreut. Insbesondere dort, wo eine vollständige Demontage der Anlage zu kostspielig ist, lohnt sich der Einsatz des Systems. Shafttest wird z.B. für den Nachweis von Rissen in Eisenbahnachsen genutzt. Zur Verifizierung werden Zugachsen mit künstlich eingebrachten Fehlern an oder in der Nähe von Durchmesseränderungen überprüft. Nach der Auswertung der Resultate ist zweifelsfrei nachgewiesen, dass Shafttest zuverlässig Ermüdungsrisse, deren Tiefe größer als 2 mm ist und die bis 1 mm vor dem Bauteilende liegen, ermittelt. Die Prüfergebnisse lassen sich visuell für wiederkehrende Prüfungen direkt miteinander vergleichen.
Das nach EN 473 zertifizierte Prüfpersonal muss vor Ort beim Kunden lediglich der Zugang zu einem oder besser zu beiden Wellenenden gewährt werden, so dass einer umgehenden und schnellen Prüfung dann nichts mehr im Weg steht. Das System befindet sich in zwei "Hard-Cases" und ist innerhalb weniger Minuten aufgebaut und einsatzbereit. Die Prüfung erfolgt unmittelbar im Anschluss und liefert sofortige Ergebnisse.
Die Vorteile liegen auf einer Hand:
  • Die Maximierung der Betriebslebensdauer der Achsen und Wellen
  • Vermeidung von kostenintensiven und überraschenden Totalausfall
  • Sicherung reibungsloser Produktionsabläufe
Das Unternehmen MPV Mess- und Prüftechnik Vogt GmbH mit Sitz in Großburgwedel bei Hannover beschäftigt sich seit 1983 mit den Themen Qualitätssicherung und zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen, im Besonderen der Ultraschallprüfung. Die Kernkompetenz liegt dabei in der Entwicklung und Fertigung, im Vertrieb sowie in Service und Dienstleistung auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Ultraschall-Werkstoffprüfung.


Das Shafttest- System im Einsatz bei der Prüfung an der Stirnseite einer Welle
Das Shafttest- System im Einsatz bei der
Prüfung an der Stirnseite einer Welle




Metallische Oberflächen mit Tampongalvanisierung reparieren

Das besondere Verfahren von Baltrusch & Mütsch bietet eine echte Alternative im Reparaturfall. Bisher gab es nämlich bei den regelmäßig auftretenden kleinen, aber ärgerlichen Schadensfällen nur zwei Möglichkeiten: kompletter Austausch oder konventionelle galvanische Oberflächenbehandlung. Eine neue Kolbenstange kostet im Einkauf rund 500 Euro, weshalb man bei der Firma Nagel immer eine Reparatur vorzieht. Eine konventionelle Neubeschichtung dauert aber insgesamt eine Woche, weil das Teil ausgebaut und im galvanischen Bad behandelt werden muss. Auch in diesem Fall muss der Eigentümer oder Mieter also mit höheren Kosten und einem längeren Ausfall der Maschine rechnen. "Selbst kleinere Vorfälle haben uns früher viel Zeit und Nerven gekostet", sagt Erwin Schneider, technischer Leiter der Tiefbauwerkstatt bei der Firma Nagel. "Heute sind die Maschinen meistens am nächsten Tag wieder im Einsatz."

Schnelle Reparatur vor Ort
Erwin Schneider repariert die beschädigten Geräte mit einer mobilen Anlage direkt vor Ort: Die wichtigsten Komponenten sind das Netzgerät und die Anode samt Anodenhalter. Das Netzgerät wird über je ein Kabel mit dem Werkstück und der Anode verbunden, um die nötige Ladung aufzubauen. Eine zusätzliche Pumpe saugt die elektrolytische Flüssigkeit aus einer kleinen Wanne an und befördert sie bis zur Anode. Weil die Anode positiv aufgeladen ist und das defekte Teil negativ, findet zwischen den beiden Polen ein Ladungsaustausch statt - der wiederum bewirkt, dass sich die Metall-Ionen aus der Flüssigkeit auf der Oberfläche des Werkstücks abscheiden. Um die dünnen Schichten aufzutragen, bewegt der Servicemann die Anode in ruhigen, gleichmäßigen Bewegungen über die zu reparierende Stelle. Das Verfahren hat vor allem den Vorteil, dass mit äußerst geringen Toleranzen gearbeitet werden kann: Die Schichtdicke lässt sich bis zu einer Genauigkeit von 5mm über das Netzgerät steuern.
Bei der Nagel Baumaschinen Ulm GmbH hat man sich dafür entschieden, ein eigenes Reparatur-Set zu kaufen. "Die Anschaffung hat sich für uns bezahlt gemacht. Bei unserer Firmengröße und der großen Zahl an Geräten, die ständig irgendwo im Einsatz sind, ist es einfach nötig, im Fall des Falles sofort vor Ort sein zu können.

In der Ruhe liegt die Präzision
Kunden, die wie die Firma Nagel ein eigenes System kaufen, bekommen vom Hersteller eine ausführliche Schulung über das Tampongalvanisieren. Allerdings muss man für einen gleichmäßigen Metallauftrag ein feines Händchen entwickeln. Erwin Schneider bedient bei der Firma Nagel das Gerät: "Wichtig ist, dass man sich ein wenig Zeit für die Reparatur nimmt. Da muss man schon das richtige Feeling haben und das geht am besten, wenn man den Kopf frei hat. Schließlich geht es hier um Maßarbeit."
Das Geheimnis des Verfahrens liegt auch im Rezept der elektrolytischen Flüssigkeiten. Mehr als 30 verschiedene Elektrolyte stehen insgesamt für Reparaturen, zur Veredelungen von Kunstobjekten oder zur Restaurierung von Antiquitäten sowie für Maßkorrekturen zur Wahl. Die Spezialisten von Baltrusch & Mütsch haben die Methode der Tampongalvanisierung zur Reife gebracht. Im Notfall rückt das Serviceteam umgehend aus: Hydraulik- und Druckzylinder, Kolbenstangen oder Kalanderwalzen werden in erster Linie galvanisiert, punktuelle Schäden werden genauso beseitigt wie Risse der Beschichtung oder Maßkorrekturen an Maschinenbauteilen.
"Im Schnitt brauchen unsere Serviceleute nur rund zwei Stunden, um beispielweise eine Baumaschine wieder fit zu machen", sagt Ursula Baltrusch-Schumacher, Geschäftsführerin bei Baltrusch & Mütsch.


Die wichtigsten Komponenten des Reparatur-Sets zum Tampongalvanisieren sind das Netzgerät und die Anode samt Anodenhalter Der Techniker repariert beschädigte Baumaschinen vor Ort mit einer mobilen Anlage Der Schaden an der Kolbenstange des Hydraulikzylinders sieht zwar klein aus, dennoch müssen die Arbeiten eingestellt werden, um die Stange zu reparieren
Die wichtigsten Komponenten des Reparatur-Sets zum Tampongalvanisieren sind das Netzgerät und die Anode samt Anodenhalter Der Techniker repariert beschädigte Baumaschinen vor Ort mit einer mobilen Anlage Der Schaden an der Kolbenstange des Hydraulikzylinders sieht zwar klein aus, dennoch müssen die Arbeiten eingestellt werden, um die Stange zu reparieren




Esco präsentierte neues Zahnsystem auf der bauma

Das SV2 Mining Zahnsystem der Esco Corporation ist das Ergebnis von Kundenwünschen und die Investition in fünf Jahren Produktentwicklung, um sicherzustellen, dass dieses neue Produkt die Anforderungen erfüllt. Durch ein Team von Ingenieuren mit metallurgischen Sachkenntnissen, kombiniert mit bewährter Herstellungstechnologie, wird das SV2 Zahnsystem sich in der Mining-Industrie schon bald etablieren. Es bietet dem Kunden folgenden Nutzen:
  • Hammerloses Sicherungssystem bietet sicheres Auswechseln
  • Gute Eindringung während der Lebensdauer der Spitze durch schlankes Design
  • Längere Lebensdauer der Spitze durch Esco Legierung und mehr Verschleißmaterial
  • Geringere Ausfallzeiten durch schnelles Wechseln und leichte Handhabung der Sicherung
  • Verbesserter Sitze der Spitze für Zuverlässigkeit und weniger Brüche
  • Geringere Kosten pro Tonne
Eine komplette Reihe von verschiedenen Zahnhaltern und Zahnformen für alle Einsatzarten von gängigen Mining-Maschinen, einschl. Lader, Hydraulikbagger, Hochlöffeln, Klappschaufeln und elektrischen Seilbaggern wird angeboten.


Explosionsbild des SV2-Systems SV2-Zhne an einer Ladeschaufel
Explosionsbild des SV2-Systems SV2-Zhne an einer Ladeschaufel




Erlau Reifenschutzketten helfen "Berge zu versetzen"

Die Erlau AG ist weltweit führender Hersteller von Reifenschutzketten. Mit den drei bewährten Systemen Steg-Ring, Ring-Ring und Ring-Locking können die Aalener als einziger Hersteller für jeden Einsatz die optimal abgestimmte Kette auf Einsatzzweck, Reifengröße und Motorleistung des Arbeitsgerätes anbieten.
Schwieriges, aggressives Material in Steinbrüchen und Bergwerken Über- und Unterlage - die besten Reifen nützen hier wenig, wenn sie hoher Beanspruchung und kontinuierlichem Verschleiß ausgesetzt sind. Maschinenausfall und hohe Standzeiten sind die Folge. Der Einsatz von Reifenschutzketten ist daher wirtschaftliches Gebot.
Laufflächen und Flanken der Reifen werden durch ein dichtes Kettennetz aus hochlegiertem Edelstahl geschützt. Die flexible Konstruktion der Ketten passt sich allen Reifenverformungen an. Durch die hohe Selbstreinigung wird ein Zusetzen und Verschmieren des Laufnetzes vermieden, was mit zur bestmöglichen Bodenhaftung und Griffigkeit beiträgt.

Die neue "Fels-Granit-Plus X 22" beweist sich auf Großmaschinen im härtesten und aggressivsten Einsatz
Die neue "Fels-Granit-Plus X 22"
beweist sich auf Großmaschinen im
härtesten und aggressivsten Einsatz


"Erlau-Fels-Granit-Plus X 22"
Speziell für die neue Generation der Großradlader wurde die "Fels-Granit-Plus X 22" entwickelt. Der rhombenförmige Steg besitzt eine extrem hohe Verschleißmasse und bietet durch seine Formgebung größtmöglichen Reifenschutz. Die Kette verfügt über das dichteste Kettennetz im Bereich 22 mm.
Die Fels-Granit-Plus X 22" rückt schwierigem und abrasivem Gelände zu Leibe; sie beweist sich auf Großmaschinen im härtesten und agressivsten Einsatz. Erlau-Reifenschutzketten halten damit in noch höherem Maße jeder Dauerbelastung stand und verlängern die Lebensdauer von Reifen, Maschine und Arbeitsgerät. Der neue "Granit-Steg" steht senkrecht auf der Reifenfläche und ist parallel dazu mit liegenden Ringen verbunden. Optimale Griffigkeit und vergrößerte Härtezonen ergeben sich durch Quer- und Schrägnuten und die stufenartige Anordnung. Der rhombenförmige Ketten-Aufbau bietet keinerlei Angriffspunkte zum Einhaken; die Reifenlauffläche ist damit optimal abgedeckt.

Mit dem neuen Mammut-Steg erweitert Erlau das Programm im Traktionsbereich "Bekettung für Großmaschinen"
Mit dem neuen Mammut-Steg erweitert Erlau
das Programm im Traktionsbereich "Bekettung
für Großmaschinen"


"Mammut" - die neue Reifenschutzkette mit Traktionssteg
Mit der neuen Reifenschutzkette "Mammut" erweitert das Programm im Traktionsbereich "Bekettung für Großmaschinen". Sie wurde für schwerste Erdbewegungsmaschinen mit 700 kW und mehr entwickelt.
Selbst bei extrem schwierigem und witterungsbedingtem Untergrund bietet die neue Reifenschutzkette "Mammut" höchste Standfestigkeit der Großmaschinen. Die gesenkgeschmiedeten Stege sind so ausgelegt, dass sie über den kompletten Einsatz hinweg bestmögliche Traktion bieten, d.h. die Kette besitzt selbst dann noch "Grip", wenn bei anderen Stegen die Greifelemente bereits verschlissen sind und dadurch die Räder durchdrehen. Der "Mammut-Steg" bietet mehr Verschleißmasse als übliche Traktionsstege und erreicht damit höhere Standzeiten selbst in abrasivem Gestein. Die Maschinenleistung kann mit dieser neuen Kette in jedem Terrain optimal ausgenutzt werden.

Die neue "Protrac-Traktionssteg 18 mm" kommt bei Muldenkippern zum Einsatz
Die neue "Protrac-Traktionssteg 18 mm"
kommt bei Muldenkippern zum Einsatz


Neuer Traktionssteg-"Protrac"
Der neue "Protrac-Traktionssteg 18 mm" kommt bei Muldenkippern mit Traktionsproblemen im Winter und ganzjährig zum Einsatz. Durch seine "Kreuzform" behält der Steg bei Verschleiß seine Griffigkeit. Hohe Traktion auf jedem Untergrund und lange Lebensdauer sind das Qualitätsmerkmal dieses neuen Steges.



Automatische Zentralschmierung: der Weg zur Kostenreduzierung


Wer im internationalen Wettbewerb bestehen will, darf die Produktivität nicht aus den Augen verlieren. Mit dem richtigen Abschmiersystem erhöhen Sie die Verfügbarkeit Ihrer Maschinen und die Wartung wird spielend einfach gemacht. Niemand würde einen Motor ohne Öl fahren, jedoch viele fahren ohne ausreichende Lager- oder Bolzenschmierung. Nässe, Schmutz, Staub und mechanische Belastungen greifen Lager, Bolzen und Gelenke an. Höherer Verschleiß ist die Folge.
Abschmieren ist daher unumgänglich, um einen wirksamen Schutz zu erreichen. Zentralschmieranlagen von Lincoln sorgen zuverlässig für regelmäßige Schmierung. Während des Betriebs wird der Schmierstoff automatisch, in zeitlich und mengenmäßig optimaler Dosierung allen angeschlossenen Schmierstellen zugeführt. Eine Schmierung während des Betriebs sorgt dafür, dass alle Reibungsstellen mit einem Schmierfilm versorgt werden und nicht trocken bleiben. Das ist optimierte, dynamische Schmierung mit System.
Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage entfallen Lohnkosten, der Schmierstoffverbrauch ist geringer, Verschleißteile haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Dadurch reduzieren sich automatisch die Kosten für Reparaturen und Ausfallzeiten.



Einstellung der Schmierstoffmenge durch Dosierschrauben-Technik

Die bewährten SSV- Progressivverteiler von Lincoln gibt es jetzt in einer innovativen "D"-Version mit flexibler Dosierung. Für jeden Schmierstoff-Auslass eines SSV-D-Verteilers kann jetzt die Schmierstoffmenge einzeln eingestellt werden. Die Dosierung erfolgt durch Dosierschrauben (in acht unterschiedlichen Größen erhältlich) innerhalb der Verteilerblöcke. Dosierbare SSV-D-Verteiler sind in den Standardgrößen SSV-D 6 bis SSV-D 14 mit 6 bis 14 Schmierstoff-Auslässen erhältlich. Die Dosierschrauben sind in 8 unterschiedlichen Größen von 0,07cm3 bis 1,0 cm3 erhältlich.
SSV-D-Progressivverteiler sind im Stil der herkömmlichen SSV-Verteiler in Blockbauweise gebaut, bestehen also aus einem Stück. Dadurch sind sie unempfindlich gegen äußere Einflüsse und Belastungen an der zu schmierenden Maschine. Leckagen, wie sie an Verbindungen zwischen einzelnen Schmiersegmenten auftreten könnten, entfallen hier.
Auch nach Einbau der Verteiler kann die Dosierung leicht geändert werden. Dazu wird einfach die Dosierschraube ausgetauscht und durch eine Schraube in einer anderen Größe ersetzt. Ein umständliches Ummontieren ganzer Verteilersegmente ist dadurch unnötig. Natürlich ist es auch weiterhin möglich, ein oder mehrere Auslässe eines Verteilers intern zusammen zu fassen und an dieser Stelle einen höheren Schmierstoffbedarf abzudecken. Denn die Basisfunktionen des SSV sind auch beim SSV-D erhalten geblieben. SSV-D sind mit Standard-SSV im System kombinierbar.



QLS 401 Kompaktschmiersystem - für Fett NLGI-Klasse 2

Das QLS 401 ist ein kompaktes, multifunktionales 1-Liter-Schmiersystem mit integriertem Verteiler. Es beinhaltet alle notwendigen Komponenten zur vollständigen Überwachung des Systems. Ein Rührflügel dient der verbesserten Fetthomogenisierung. Er hält das Fett geschmeidig, auch bei sehr langen Befüllzwischenräumen.
QLS 401 ist nicht nur eine Schmierpumpe, sondern ein komplettes System, das alle notwendigen Überwachungs- und Steuerfunktionen serienmäßig beinhaltet. Alle Komponenten, inklusive einem internen Druckbegrenzungsventil und einer Steuerung mit Überwachung, sind bereits integriert. Durch die integrierte Systemkonzeption werden Montagezeiten und dadurch Kosten reduziert.
QLS 401 ist für alle industriellen und mobilen Anwendungen geeignet. Direkt von der Pumpe aus können bis zu 18 Schmierstellen sicher und kostengünstig mit Fett versorgt und überwacht werden.



Hydraulische Schmierpumpe HTL 101 mit Wechselkartusche

Die neue Fettschmierpumpe mit hydraulischem Antrieb HTL 101 von Lincoln wurde speziell zur Verschleißminimierung an stark mechanisch beanspruchten hydraulisch angetriebenen Geräten entwickelt. Die HTL ist besonders für den Einsatz an Hydraulik-Hämmern, -Abbruchzangen und -Greifern, aber auch Minibaggern und Kleingeräten geeignet. Sie kann durch ihre kleine, kompakte Bauform direkt an das hydraulisches Vorsatzwerkzeug angeschlossen werden, dass geschmiert werden soll. Die HTL 101 verbleibt so auch beim Wechsel des Trägergeräts am Werkzeug und ermöglicht eine Schmierung unabhängig vom Trägergerät.
Die HTL-101 wird direkt durch die Arbeitshydraulik angetrieben und schmiert so das hydraulische Werkzeug kontinuierlich und mit kleiner, stufenlos einstellbarer Fettmenge während des Betriebs. Ein zusätzlicher Antrieb, elektrischer Anschluss oder ein zusätzliches Steuerventil sind dadurch überflüssig. Da außerdem durch den direkten Anbau nur kurze Anschlussleitungen und ein geringer Montageaufwand notwendig sind, bietet die HTL-101 eine kostengünstige Kompaktlösung für die Schmierung aller hydraulisch angetriebenen Geräte. Die HTL-101 bietet hohe Funktionssicherheit durch ein Öl-Bypass-System, dass auch bei Temperaturen bis zu -25°C das Arbeiten der Schmierpumpe sicherstellt.
Die HLT-101 ist sehr wartungsfreundlich. Sie wird durch leicht auswechselbare 400g Kartuschen mit Schmierstoff versorgt. Die Fettkartuschen verfügen über ein stabiles Einschraubgewinde, so dass auch mit hoher Handkraft kein Einreißen oder Überdrehen des Gewindes möglich ist. Ein Folgekolben in der Fettkartusche ermöglicht eine nahezu vollständige Entleerung der Kartusche. Durch die Position des roten Folgekolbens in der durchsichtigen Kartusche kann der Füllstand ständig überwacht werden. Geeignete Schmierstoffe sind Meisselpaste oder Schmierfette bis NLGI Klasse 2. Die mit diesen Schmierstoffen gefüllten Kartuschen sind Bestandteil des Lincoln Lieferprogramms.


Dosierbare Progressiv-Schmierstoff-Verteiler Schmiersystem QLS 401 mit Rührflügel
Dosierbare Progressiv-Schmierstoff-Verteiler Schmiersystem QLS 401 mit Rührflügel


Vergleich automatische / manuelle Schmierung Hydraulische Schmierpumpe
Vergleich automatische / manuelle Schmierung Hydraulische Schmierpumpe


Überblick über Lincoln
Lincoln wurde im Jahre 1910 gegründet und ist seit langem Weltmarktführer im Bereich der Zentralschmieranlagen für die Industrie. Lincoln setzt sich aus der deutschen Lincoln GmbH & Co. KG mit Sitz in Walldorf/Baden sowie der Lincoln Industrial mit Sitz in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri zusammen. Seit 1910 setzt Lincoln innovative Standards bei Zentralschmiersystemen für Produktions- und Förderanlagen aller Industrien, in der automatisierten Fertigung, für Windkraftanlagen, im Bergbau, in der Zellstoff- und Papierherstellung, in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, für Fahrzeuge, Anlagen und Maschinen der Land- und Bauwirtschaft sowie im Miningbereich.




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