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Augen auf und Fuß vom Gas

Vor Schulen und Kindergärten sind Kinder besonders gefährdet. Doch nicht nur dort, sondern überall, wo Kinder am Straßenrand auftauchen, gilt grundsätzlich für jeden Autofahrer erhöhte Aufmerksamkeit und eine deutliche Minderung der Geschwindigkeit, so der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).
Im vergangenen Jahr verunglückten fast 12.000 Kinder unter 15 Jahre als Fußgänger im Straßenverkehr. Gerade wenn mehrere Kinder sich unbeaufsichtigt am Straßenrand bewegen, sind sie in Gefahr. In Gruppen lenken sich Kinder gerne gegenseitig ab. Sie tollen auf dem Bürgersteig umher und vergessen dabei häufig den Verkehr auf der Straße.
Um eine Gefährdung der Kinder auszuschließen, fordert die Straßenverkehrsordnung eine Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und Bremsbereitschaft, vor allem dort, wo mit einem Fehlverhalten von Kindern gerechnet werden muss. Denn mit abnehmender Geschwindigkeit werden die Unfallrisiken kleiner. Wenn es dennoch zu einem Unfall kommt, sind die Folgen wesentlich geringer.
Auch Eltern können ihren Beitrag zur Sicherheit leisten, indem sie darauf achten, dass ihre Kinder möglichst helle, auffällige Kleidung tragen. Dadurch werden sie gerade in der dunklen Jahreszeit besser gesehen. Durch reflektierendes Material kann diese Wirkung noch wesentlich erhöht werden.


Wo Kinder am Straßenrand auftauchen, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten
Wo Kinder am Straßenrand auftauchen,
ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten






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