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[Die Industrie der Steine + Erden]






Gemeinsame Initiative zeigt ersten Erfolg

Der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie bewerten die Zusage von Bundesverkehrsminister Bodewig, die jährlichen Mittel für Sanierung und Erhalt der Straßenbrücken im Netz der Bundesfernstraßen auf 300 Millionen Euro anzuheben, als ersten Erfolg ihrer gemeinsamen Mobilitätsinitiative. Das Bundesverkehrsministerium hat jetzt dringenden Handlungsbedarf einräumen müssen: Im Jahr 2001 befanden sich rund 15 Prozent der Brücken in einem "kritischen" bis "ungenügenden" Bauwerkszustand. Allerdings liegt auch diese Summe deutlich unter den 450 Millionen Euro, die nach Aussage des Bundesrechnungshofes an jährlichen Erhaltungsaufwendungen notwendig wären.
Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie erkennen an, dass die für 2003 vorgesehene Erhöhung der Investitionen des Bundes in die Verkehrsinfrastruktur um fast 600 Millionen Euro grundsätzlich den von den Wirtschaftsverbänden erhobenen Forderungen folge. Jetzt komme es allerdings darauf an, dass die Aufstockung kein Strohfeuer im laufenden Wahlkampf bleiben, sondern der Investitionsstau im Infrastrukturbereich tatkräftig aufgelöst werde.




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