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[Die Industrie der Steine + Erden]






Peene Kies seit zehn Jahren erfolgreich am Markt

Die Peene Kies GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. In wirtschaftlich schwierigem Umfeld gab es jetzt am 11. Juni 2001 trotzdem einen Grund zum Feiern: Peene Kies ist 10 Jahre alt geworden. In ihren Werken Zarrenthin und Müssentin stellt Peene Kies aus natürlichen Rohstoffen mit hochmodernen Aufbereitungsanlagen – mehr als 30 Mio. DM wurden insgesamt investiert – norm- und bedarfsgerecht klassierte Zuschlagsstoffe für die Bauindustrie, den Straßenbau und sonstige Erden- und Ingenieurbauten her.
In Zarrenthin wird bereits seit 1923 Sand und Kies für Bauvorhaben in Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Der Kiessandtagebau Müssentin dagegen wurde erst 1993 in Betrieb genommen. Ihren Ursprung haben beide Lagerstätten vor etwa 20.000 Jahren im Brandenburger Stadium der Weichselkaltzeit. Beim Zerfall des Gletschereises wurden bis zu 60 m tiefe Schmelzwasserrinnen mit mächtigen Schichten von Kiesen und Sanden aufgefüllt. Den Abbau dieser Naturbaustoffe betreibt Peene Kies mit großer Verantwortung gegenüber Umwelt, Mitmenschen und Kunden.


Kiesgewinnung in Mecklenburg: das Gelände der Peene Kies GmbH
Kiesgewinnung in Mecklenburg:
das Gelände der Peene Kies GmbH


Automatisierte Lade-, Wiege- und Dosiersysteme reduzieren Wartezeiten sowie unnötige Belastungen für Mensch und Verkehr. Mit aufwendigen Sieb-, Brecher- und computergesteuerten Mischanlagen produziert man über 50 verschiedene Produkte mit unterschiedlichsten Kornzusammensetzungen. Rezepturen, die bei gleichbleibender Qualität jeder gewünschten Sieblinie entsprechen, sind garantierter Standard. Peene Kies ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das man am Markt wirtschaftlich nur bestehen kann, gerade in einem so schwierigen Umfeld wie im Nordosten Deutschlands, wenn alle Mitarbeiter mitziehen, weiß Geschäftsführer Kross schon lange. Gerade deshalb wird das Thema „Sicher arbeiten“ großgeschrieben. Schließlich kostet jede Betriebsstörung und jeder Arbeitsunfall eine Menge Geld und verursacht auch innerbetrieblich erhebliche Mehrkosten. Darüber hinaus ist seit langem bekannt, dass ein Arbeitssicherheitskonzept, wie es bei Peene Kies gelebt wird, ein ideales Personalführungskonzept ist. Natürlich betreibt man Arbeitssicherheit nicht nur aus wirtschaftlichen Erwägungen, sondern auch damit die 30 Mitarbeiter jeden Abend wieder gesund zu ihren Familien heimkehren können. Mit dem Peene-Konzept „Thema S – Sicherheit in kleinen Unternehmen“ beteiligte man sich im Jahr 2000 zum ersten Mal am Förderpreis Arbeit • Sicherheit • Gesundheit der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft und – prompt hat man den „Sicherheits-Oscar“ in der Kategorie „Organisation • Motivation“ gewonnen. Der Leiter des Geschäftsbereiches Prävention der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, ließ sich deshalb die Gelegenheit auch nicht entgehen, um im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums vor mehr als 100 Gästen und Kunden den „Sicherheits-Oscar“ offiziell an das Siegerteam zu überreichen. Wir gratulieren an dieser Stelle nochmals herzlich zum Jubiläum und zum Preisgewinn!


Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereichs Prävention der StBG, (2.v.r.) überreicht den mit dem Gewinn des Förderpreises Arbeit • Sicherheit • Gesundheit verbundenen Scheck an Michael Kross (li.). Weiter im Bild (von links): Franka Hardt, Jana Sawallich und Hans Homeyer
Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des Geschäftsbereichs
Prävention der StBG, (2.v.r.) überreicht den mit dem
Gewinn des Förderpreises Arbeit • Sicherheit • Gesundheit
verbundenen Scheck an Michael Kross (li.). Weiter im Bild (von
links): Franka Hardt, Jana Sawallich und Hans Homeyer


X "Thema S" - der prämierte Beitrag zum Förderpreis Arbeit · Sicherheit · Gesundheit




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