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[Die Industrie der Steine + Erden]






Ladungs-Parcours ein Renner im BG-Boulevard

Gebündeltes Know-how mit kompetenter Fachberatung zu den Themen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit bot auch in diesem Jahr die A+A in Düsseldorf. Das immer größer werdende Interesse an dieser internationalen Leitmesse wird auch an den Besucherzahlen deutlich. So kamen vom 14. bis 17. Mai mehr als 60.000 Interessierte auf das Düsseldorfer Messegelände, ein Anstieg gegenüber 1999 um stolze 20 Prozent.
Wie auch in den vergangenen Jahren bot die A+A vier Veranstaltungen unter einem Dach, ein einzigartiges Angebot:
  1. die internationale Fachmesse, die seit 1954 durchgeführt wird, mit diesmal 1300 Ausstellern,
  2. den 27. internationalen Kongress für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit rund 70 Veranstaltungen, 370 Vorträgen und 486 aktiv beteiligten Institutionen,
  3. das A+A Forum, in dem aktuelle Themen durch Workshops, Seminare, Filmvorführungen und Präsentationen begleitet werden, sowie
  4. den Treffpunkt Sicherheit mit dem Hauptbestandteil „BG-Boulevard“.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft (StBG) war in diesem Boulevard schwerpunktmäßig mit dem Thema „Ladungssicherung auf Fahrzeugen“ vertreten. Durch ein brandneues interaktives Exponat wurden die Besucher dazu aufgefordert, selber Sicherungsmaßnahmen auszuwählen, damit die Ladung auch sicher ans Ziel gelangt.
Die beiden Modell-Lkw waren ununterbrochen im Einsatz und konnten von wissbegierigen „Testern“ beladen und gesichert werden. Dabei wurde unmiss-verständlich klar: Jede Ladung, ganz egal ob leicht oder schwer, klein oder groß, muss gesichert werden. Sie ist ständig dynamischen Prozessen ausgesetzt, und der Fahrer muss immer damit rechnen, eine Vollbremsung oder ein riskantes Ausweichmanöver durchführen zu müssen. Unterstützt wurden diese Aktionen durch ein Begleitprogramm unseres Standpartners, dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) aus Bonn.


Nahezu ständig umlagert war das neue Demonstrationsmodell Ladungssicherheit auf dem StBG-Stand. Dipl.-Ing. Alwin Königsmann (rechts) erläutert den Lkw-Parcours
Nahezu ständig umlagert war das neue Demonstrationsmodell
„Ladungssicherheit“ auf dem StBG-Stand. Dipl.-Ing. Alwin Königsmann
(rechts) erläutert den Lkw-Parcours


Die Präsentation war als Bestandteil eines umfangreichen Dienstleistungsangebotes der StBG – wie auch schon bei der Bauma in München – ein Riesenerfolg. Da eine hohe Nachfrage an Unterstützung und Beratung von Mitgliedsbetrieben, von Fremdunternehmen und Institutionen zum Thema Ladungssicherung bereits während der Messe vorlag, werden auch zukünftig weitere Aktionen dieser Art mit kompetentem Fachpersonal durchgeführt.
Im Außengelände war die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft mit den Erlebniswelten „Hören“ und „Gehen, Laufen, Stolpern“ ebenfalls vertreten. In den StBG-Containern werden diese Themenkomplexe eindrucksvoll demonstriert:
Was bedeutet es, schwerhörig zu sein? Welche Materialien dämmen Schall am besten? Wie laut ist ein Presslufthammer? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Erlebniswelt „Hören“. Untermalt mit vielen interaktiven Präsentationen wird die Botschaft vermittelt: „Lärm macht krank und es gibt einen wirksamen Schutz gegen Lärm!“


Die Erlebniswelten Hören sowie Gehen, Laufen, Stolpern auf dem Freigelände der A + A.
Die Erlebniswelten „Hören“ sowie „Gehen, Laufen, Stolpern“
auf dem Freigelände der A + A.


In der Erlebniswelt „Gehen, Laufen, Stolpern“ irritieren den Besucher runde Wände, unklare Konturen, gedämpftes Licht und ein teilweise weich unterlegter Fußboden. Ein Hörspiel mit begleitendem Film, der über fünf Monitore zu sehen ist, versetzen das Gehirn zusätzlich in Spannung – und plötzlich ist das Gehen nicht mehr so einfach.
Durch dieses mobile Präventionskonzept wurden zahlreiche interessierte Besucher, vor allem auch Jugendliche motiviert, bisherige Verhaltensmuster zu überdenken und zu verändern.
Insgesamt gesehen war die diesjährige A+A für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Nicht nur 88 Prozent der Aussteller bewerteten die Messe als „sehr positiv“, sondern auch fast 98 Prozent der befragten Besucher gaben der Veranstaltung gute Noten.




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