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Fachkonferenz der DHS „Sucht und Arbeit“

Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS), der Zusammenschluss fast aller bundesweit tätigen Verbände in der Suchtkrankenhilfe, führt jährlich eine zentrale Tagung zu Aspekten der Hilfe für suchtkranke Menschen durch.
Im Mittelpunkt der vergangenen Tagung stand das Thema „Sucht und Arbeit“. Seit der letzten Tagung zu diesem Thema vor mehr als zehn Jahren hat sich die Arbeitswelt entscheidend verändert. Stichworte hierfür sind die Veränderung von Unternehmenskulturen, Globalisierung, Outsourcing, Veränderung der Arbeitsbedingungen, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
Auch die Hilfe für suchtkranke Menschen hat sich verändert. Nicht die Suchtmittel stehen im Vordergrund, sondern es geht um das Angebot individueller Hilfen. Regionale Verbünde formieren sich, um eine frühzeitige und qualitativ hochwertige Behandlung sicherzustellen.
Die betriebliche Suchtkrankenhilfe und Suchtprävention muss Bestandteil der hilfreichen Strukturen für Menschen mit substanzbezogenen Problemen sein bzw. werden.
Das Ziel der DHS ist es, Menschen mit Suchtproblemen früher als bisher zu helfen. Dies gilt auch für den Arbeitsplatz. Dazu ist es notwendig, den Konsum und die substanz- bzw. verhaltensbezogenen Probleme im Vorfeld einer Suchtgefährdung zu thematisieren. Zur Fachkonferenz waren Mitarbeiter(-innen der verschiedenen Arbeitsfelder inner- und außerbetrieblicher Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe und der medizinischen und psychosozialen Versorgung eingeladen.

Auskunft:
Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS),
Postfach 1369,
D-59003 Hamm,
Tel.: 0 23 81 / 90 15-0,
Fax: 0 23 81 / 90 15 30



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