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Landstraßen: Runter vom Gas!

Das Risiko, bei einem Unfall getötet zu werden, ist auf Landstraßen höher als auf Autobahnen. Während insgesamt auf Deutschlands Straßen jeder vierte tödliche Unfall am Baum endet, ist es auf Landstraßen nahezu jeder zweite. Alleen erhöhen das Unfallrisiko: Sie stellen durch den raschen Wechsel von Licht und Schatten erhöhte Anforderungen an die Autofahrer. Feuchtes Laub und überfrierende Nässe verwandeln sie im Herbst und Winter in gefährliche Rutschbahnen – Gegenverkehr und Bäume sorgen für den sogenannten „Tunneleffekt", bei dem es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Die Hauptunfallursache ist fast immer nicht angepasste Geschwindigkeit. Nach einer vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) durchgeführten Umfrage ist auch vielen Autofahrern unbekannt, dass seit 1976 auf Bundes- und Landstraßen die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gilt. 15 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass 120 oder 130 km/h erlaubt seien.


Landstraßen: Runter vom Gas!





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