Die Prävention der Zukunft im Blick
Die meisten Technischen Aufsichtsbeamten, Sicherheitsingenieure und Arbeitsmediziner der Steinbruchs-BG hatten eine weite Reise in den süd-östlichsten Zipfel der Bundesrepublik hinter sich, als sie am 22. Mai zu ihrer viertägigen Jahrestagung in Passau eintrafen. Aus den fünf Sektionen und der Geschäftsstelle Berlin kamen die 70 Damen und Herren zusammen, um gemeinsam mit dem Leiter des Geschäftsbereiches Prävention, Helmut Ehnes, Fachwissen und Erfahrungen auszutauschen. Wie auch in den vergangenen Jahren dokumentierte Hauptgeschäftsführer Willi Lange mit seiner Anwesenheit, wie wichtig dieser "Fluss der Ideen" innerhalb der StBG ist. Welcher Tagungsort wäre besser geeignet gewesen als die auf einer Halbinsel liegende Grenzstadt Passau, wo sich Inn und Donau zum zweitmächtigsten Strom Europas vereinigen? Denn im Fluss ist vieles bei der StBG, dem Dienstleister in Sachen Unfallversicherung für die Steine und Erden-Industrie. "Wir müssen unsere Angebote noch stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten und die Menschen intensiver für die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Betrieben sensibilisieren und begeistern. Nur so können die Unfallzahlen und damit die Beiträge der Unternehmen dauerhaft weiter gesenkt werden," gab Helmut Ehnes als Ziel für die weitere Arbeit vor. Natürlich diskutierten die Teilnehmer unter diesem Vorzeichen die gerade neu gestartete Förderpreisrunde Arbeit · Sicherheit · Gesundheit als einen der wichtigsten Bausteine der Präventionsarbeit. Der Wettbewerb ist aufgrund der fachlich hochwertigen Beiträge von bisher fast 1.000 Teilnehmern zusammen mit der Innovationsbörse zu einem Motor verbesserter Sicherheitsmaßnahmen in der Steine und Erden-Industrie avanciert.
Heidrun Becker, StBG, Hauptverwaltung,
![]() Inhaltsverzeichnis Ausgabe 4/00 | Zurück zu unserer Homepage |