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Gewerkschaft lobt Mineralwolleindustrie

Das für Arbeits- und Gesundheitsschutz zuständige Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, Irmgard Meyer, hat die Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. (GGM) für den 4. Deutschen Gefahrstoffschutz-Preis vorgeschlagen. Der Gefahrstoffschutz-Preis wird seit 1997 alljährlich von der Bundesregierung ausgelobt und ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 DM verbunden.

Umgang mit Mineralwolle In der Begründung der IG BAU heißt es, die GGM habe erreicht, dass auf dem deutschen Markt eine nahezu vollständige Umstellung auf solche Mineralwolledämmstoffprodukte stattgefunden hat, die in krebserzeugender Hinsicht unbedenklich sind. Langjährige gewerkschaftliche Forderungen wurden damit erfüllt. Die Firmen der Gütegemeinschaft Mineralwolle e.V. produzieren unter dem Gesichtspunkt des Arbeits- und Gesundheitsschutzes die derzeit sichersten Mineralwolleprodukte in der Welt. War vor Einführung der Gütegemeinschaft noch mit einem nicht unerheblichen Krebsrisiko beim Umgang mit Mineralwolledämmstoffprodukten zu rechnen, so ist dieses bei Benutzung der Produkte der Gütegemeinschaft jetzt ausgeschlossen. Die Güte der Produkte wird von einem unabhängigen Institut fortlaufend überwacht. Seit Mitte 1999 ist das RAL-Gütezeichen auf Verpackungen von Mineralwolledämmstoffen zu finden. In der Mineralwolleindustrie sind in Deutschland mit der Herstellung und industriellen Vorkonfektionierung circa 5.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Im Hochbau, Tiefbau und in der technischen Isolierung haben circa 30.000 Isolierer Umgang mit künstlichen Mineralfaserprodukten (KMF). Die Zahl der Arbeitnehmer in anderen Bereichen und der im Bauwesen Tätigen, die zumindest zeitweiligen Umgang mit KMF haben (wie z. B. Maurer, Trockenbauer, Maler, Zimmerleute, Dachdecker, Hilfskräfte u. a.), wird auf 450.000 geschätzt.





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