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Direktor Willi Lange feierte 60. Geburtstag



Herr W. Lange mit seiner Gattin


Der Hauptgeschäftsführer der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Willi Lange, vollendete am 24. März dieses Jahres sein 60. Lebensjahr. Dem Anlaß entsprechend fand am 26. März in der Rotunde des Gebäudes der Hauptverwaltung in Langenhagen ein festlicher Empfang mit anschließender Feier statt. Unter den zahlreichen Gratulanten befanden sich neben Mitgliedern der Selbstverwaltungsgremien der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft sowie Führungskräften der Verwaltung auch Repräsentanten von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Kliniken und Banken. Zu dem musikalisch vom Ensemble Tedesco meisterhaft mit Sätzen aus Streichquartetten in G-Dur von Mozart umrahmten Empfang waren auch zahlreich Hauptgeschäftsführer anderer Berufsgenossenschaften sowie Langenhagens Bürgermeisterin Waltraud Krückeberg erschienen, die Glückwünsche des Rates und der Verwaltung der Stadt Langenhagen überbrachte.
Herr Hans Enders - alternierender Vorstandsvorsitzender der StBG - bei seiner Festrede Die Laudatio auf den Jubilar hielt der Vorsitzende des Vorstands der Steinbruchs-BG, Hans Enders. In seiner beeindruckenden Glückwunschrede dankte er Herrn Lange im Namen des Vorstands für die fast 22 Jahre währende sehr erfolgreiche Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer. Er führte unter anderem aus, daß Lange seit seiner Amtsübernahme im Jahre 1977 mit außerordentlichem Gestaltungswillen gemeinsam mit der Selbstverwaltung und den Führungskräften der Verwaltung die notwendigen organisatorischen Maßnahmen zur grundlegenden Modernisierung der Verwaltung einschließlich des Ausbaus des Technischen Aufsichtsdienstes zu einem leistungsstarken Geschäftsbereich Prävention durchgeführt habe. Diese Maßnahmen der Neuordnung und Konsolidierung hätten sich insbesondere dann als entscheidender Vorteil erwiesen, als mit der Wiedervereinigung Deutschlands auch auf die Steinbruchs-BG eine große Herausforderung zugekommen sei, welche über den bis dahin vorgegebenen Handlungsrahmen deutlich hinausging, denn die Zahl der Versicherten sowie der Unternehmen sei durch die Erstreckung der Zuständigkeit der Berufsgenossenschaft auf die fünf neuen Bundesländer mit einem Schlag um rd. 50 % angestiegen. Daß diese Erweiterung, welche die Errichtung neuer Verwaltungsstellen in Berlin und Dresden erfordert habe, reibungslos vonstatten ging, sei maßgeblich Lange's Verdienst. Des weiteren sprach Enders auch die beachtliche Zahl ehrenamtlicher Tätigkeiten an, die Lange im über- und außerberufsgenossenschaftlichen Bereich ausübt. Dabei führte er vor allem dessen besonderes Engagement als Geschäftsführer des Trägervereins der Berufsgenossenschaftlichen Klinik für Berufskrankheiten in Falkenstein an, aber auch seine Mitgliedschaft im Vorstand des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften, seinen Vorsitz in der "Schiedsstelle für Katasterfragen" sowie im "Schlichtungsausschuß" in Zuständigkeitsfragen nach dem Fremdrentengesetz und die Mitgliedschaft Lange's in den Verwaltungsausschüssen "Berufskrankheiten" und "Berufsbildung".Der Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers, Ulrich Schmidt, würdigte in seiner schwungvollen Glückwunschrede unter anderem den außergewöhnlichen Unternehmungsgeist sowie das Geschick von Lange, nicht nur die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter, sondern auch das Leistungspotential der Berufsgenossenschaft entscheidend verbessert und wegen seines kooperativen Führungsstils maßgeblichen Einfluß auf die Unternehmenskultur bei der Steinbruchs-BG genommen zu haben. Er wünschte dem Jubilar eine stabile Gesundheit und weiter viel Erfolg auf seinem zukünftigen Lebensweg.
Die Vorsitzende des Gesamtpersonalrats der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft, Claudia Linnemann, sprach im Namen der Personalvertretung ebenfalls herzliche Glückwünsche aus und bedankte sich für die langjährige kooperative Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Personalvertretung.
Herr RA Heino W. Saier bei seiner  Glückwunschrede Als "externer" Gratulant überbrachte der Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen, Rechtsanwalt Heino W. Saier, in seiner launigen Glückwunschrede Grüße der Hauptgeschäftsführerkollegen und ließ in gestraffter Form gemeinsame Erlebnisse gedanklich Revue passieren.In seinen Dankesworten gab Lange seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Zusammenarbeit von ehrenamtlichen Gremien und Verwaltung der Steinbruchs-BG in besonderer Weise von gegenseitigem Vertrauen getragen sei. Das auf vielen Sachgebieten Erreichte sei gewiß nicht sein Alleinverdienst, sondern das Ergebnis der Bemühungen einer von Teamgeist geprägten Mannschaft, die mit großem Einsatzwillen hohe Qualitätsansprüche erfüllt habe. Dafür spreche er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung Dank und hohe Anerkennung aus. Lange bedankte sich ferner bei den Gästen, durch deren persönliches Erscheinen sowie deren Glückwünsche er sich besonders geehrt fühle. Nach Schlußworten des alternierenden Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Dr. Fritz Möllmann, wurde die Feier beschlossen durch ein gemütliches Beisammensein der Teilnehmer im Rahmen eines Buffets in der Kantine der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft.

Hier gerafft und im Telegrammstil sein Lebenslauf und seine berufliche Entwicklung:

Geboren am 24. März 1939; nach Schulbesuch und Reifeprüfung im hamburgischen "Gymnasium am Kaiser-Friedrich-Ufer" Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Hamburg und Freiburg im Breisgau sowie vier Semester Psychologie und ein Semester Betriebswirtschaftslehre.
Zum 26. März 1968 wurde Herr Lange zum Gerichtsassessor beim Landgericht in Hamburg ernannt. Bereits am 1. Juli 1968 wechselte er in den berufsgenossenschaftlichen Dienst über und begann als Referent bei der Hauptverwaltung der Berufsgenossenschaft der Straßen-, U-Bahnen und Eisenbahnen in Hamburg.
Knapp vier Jahre später wählte ihn der Vorstand dieser Berufsgenossenschaft zum Stellvertreter des Hauptgeschäftsführers, und zwar mit Wirkung vom 1. Juli 1972. Nach weiteren fünf Jahren trat Herr Lange am 1. Juli 1977 als Hauptgeschäftsführer in die Dienste der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft.
Herr W. Lange empfängt die persönlichen Glückwünsche von Herrn U. Schmidt (stellvertretender Hauptgeschäftsführer der StBG)




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