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Das neue Bergmannstrost - "eins der modernsten Traumazentren Europas"

Mit dem neuen Bergmannstrost eröffnet in Halle eins der modernsten Trauma-Zentren Europas seine Tore. Die Klinik mit ihren Schwerpunkten Unfallchirurgie, Schwerbrandverletzten-Zentrum und Zentrum Rückenmarkverletzte versorgt ganz Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Daneben bietet die Klinik alle Einrichtungen der Allgemeinversorgung.

Das mehr als 100 Jahre alte Haus an der Merseburger Straße ist mit seiner hochmodernen Ausstattung bestens gerüstet für eine glänzende Zukunft. Wenn Ende 1998 der Endzustand erreicht ist, wird das neue Bergmannstrost 900 Arbeitsplätze bieten. Die Berufsgenossenschaften, die Stadt, das Land und der Bund werden bis dahin 374 Millionen DM investieren. Davon tragen die Berufsgenossenschaften als gesetzlicher Unfallversicherer nach gegenwärtigem Stand 190 Millionen DM.

Zu den herausragenden Merkmalen der neuen Klinik zählt nicht nur die Ausstattung nach modernstem Standard. Das Haus ist vor allen Dingen eine Klinik der kurzen Wege. Fast alle wichtigen Behandlungszentren innerhalb des Hauses liegen in einem Radius von nur 30 Metern um den Mittelpunkt der Klinik. Der Vorteil für Beschäftigte und Patienten: kurze Transporte beispielsweise von und zum OP und geringste Wartezeiten. Organisatorische Hilfe bietet auch das neue Patientendatenmanagement-System. Von allen wichtigen Stellen des Hauses ist abrufbar, zu welchem Zweck ein Patient sich gerade wo befindet. Das verringert Aufenthaltszeiten und senkt die Kosten.

Neben der Universitätsklinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie sowie den Zentren für Schwerbrand- und Rückenmarkverletzte beherbergt das neue Bergmanns-trost eine Klinik für Allgemeine Chirurgie, die Medizinische Klinik, die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, die Klinik für bildgebende Diagnostik und Interventionsradiologie, Krankengymnastik, Physikalische Therapie, Sporttherapie sowie Ergotherapie. Bis Ende 1998 kommen hinzu: Neurologie, Neurochirurgie, Orthopädie und ein Früh-Rehabilitationszentrum. Das Bergmannstrost verfügt dann über 452 Betten.



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