Technik

Neue Prallbrechanlage Terex Finlay I-140

Optimaler Materialfluss in Serie

Betreiber mobiler Prallbrechanlagen der 50-t-Klasse in der Natursteinaufbereitung oder im mineralischen Recyclingeinsatz bringen üblicherweise reichlich Markterfahrung mit. Um bei dieser Klientel in den Investitionsfokus für Erweiterungen des Maschinenparks oder Ersatzinvestitionen zu kommen, müssen infrage kommende Neuanlagen nicht nur einen hohen Durchsatz bei überdurchschnittlicher Produktqualität realisieren, sondern auch einem störungsfreien Materialflusskonzept folgen.

Nahezu perfekt auf diese Anforderungen zugeschnitten ist die neue Prallbrechanlage Terex Finlay I-140. Die hier umgesetzten konstruktionstechnischen Neuerungen beim Materialfluss sollen absehbar auf alle Prallbrechertypen im Sortiment übertragen werden.

Der horizontale Prallbrecher I-140 mit geschwindigkeitsgeregeltem Direktantrieb und Brechkammermaßen von 1.270 mm x 1240 mm sichert Anwendern in Gesteinsindustrie und Recycling ein Höchstmaß an Produktivität. Dafür sorgt an erster Stelle die robuste Terex CR032-Brechkammer mit ausgezeichneten Zerkleinerungsgraden bei gleichmäßiger Produktform. Eine neue elektronische Steuerung der Anlage überwacht und regelt die Drehzahl des direkt angetriebenen Rotors sowie die Geschwindigkeit des Schwerlast-Vibrationsaufgebers mit integriertem Vorsieb, um eine konsistente Materialzufuhr in die Brechkammer zu gewährleisten und eine optimale Brechkapazität zu erzielen. Das Vorsiebmaterial wird wahlweise über ein Seitenband aufgehaldet oder dem Brechgut per Bypass auf dem absenkbaren Hauptband wieder zugeführt. Ein optionales aktives Vorsieb mit extragroßer Siebfläche kommt dann ins Spiel, wenn im Aufgabenspektrum der Anlage häufig feinmaterialreiche Massen wie Abraum mit maßgeblichen Gesteinsanteilen oder mineralischer Bauschutt zu verarbeiten sind.

Korrekturen zügig vornehmen

Die hydraulische Einstellung der Spaltweite erlaubt im Bedarfsfall zügige Korrekturen des Brechprozesses, damit die Endkörnung optimal zur Betreibervorgabe passt. Optional unterstützt eine automatische Brechspaltüberwachung und -einstellung die störungsfreie Arbeit der Gesamtanlage, die im Bedarfsfall auch über eine Funkfernbedienung gesteuert werden kann. Die Standardaufgabekapazität des Trichters von 6 m³ platziert die Anlage an der Spitze des stark umworbenen Marktsegments der 50-t-Anlagen. Gefestigt wird diese Position durch weitere Verbesserungen zugunsten einer hohen Produktivität.

So ist der optimierte Materialfluss durch die Anlage eine ganz wesentliche technische Neuerung im Anlagenkonzept der Terex Finlay I-140. Sich öffnende Übergabestellen von der Materialaufgabe bis zum Hauptaustragsband garantieren eine zügige und störungsfreie Passage des Materials. Eine verschleißfest ausgekleidete Vibrationsrinne unter dem Brecher begünstigt den Materialaustrag zusätzlich. Da alle Terex Finlay-Brechanlagen ab dem Modelljahr 2016 serienmäßig mit dem T-Link Telemetriesystem ausgeliefert werden, ist eine zeitgemäße Form der Betriebssicherheit garantiert. Betreiber nutzen die Daten, um sich über den Standort der Anlage und Betriebsdaten wie Verbrauch oder Einsatzzeiten zu informieren. In Verbindung mit einer optionalen Bandwaage sind außerdem jederzeit die maßgeblichen Produktionsdaten verfügbar.L

Prallbrecheranlage
Neue Qualitäten: Die Prallbrecheranlage I-140 für anspruchsvolle Aufgaben in der Primär- oder Sekundärmaterialzerkleinerung.
 
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