Arbeitssicherheit

Gütesiegel für Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme (UGS)

Gelebte Sicherheit

Zum vierten Mal hat die Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme (UGS) die Begutachter beim Reaudit zum Gütesiegel „Sicher mit System“ von seinen Leistungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz klar überzeugen können. UGS ist ein integriertes Ingenieur- und Dienstleistungsunternehmen, das sich auf die Erkundung, Planung, Errichtung, Instandhaltung und den Betrieb von Untergrundspeicheranlagen für gasförmige und flüssige Medien spezialisiert hat.

Im Laufe der 54-jährigen Firmengeschichte haben sich sehr hohe Sicherheitsstandards etabliert, hier kann durchaus von einer „Kultur der Prävention“ gesprochen werden. Trotz dieses hohen Sicherheitsniveaus arbeitet UGS permanent an der kontinuierlichen Verbesserung zur Erhöhung der Sicherheit und der Gesundheit seiner Beschäftigten. Dies gelingt durch die klare Linie der Geschäftsführung, die motivierten Akteure im Arbeitsschutz und die Beteiligung aller Mitarbeiter. Das Ergebnis zeigt sich in einer hervorragenden Unfallstatistik, dem überzeugenden Firmenauftritt sowie aufgeschlossenen und firmenverbundenen Mitarbeitern.

Was hat sich seit der letzen Begutachtung getan?

Auf Grundlage der Auswertung von Beinahe-Unfällen und gefährlicher Bedingungen wurde für die Mitarbeiter des Betriebsgeländes ein Fahrradtraining organisiert. Außerdem wurden die firmeninternen Räder durch Dreiräder ersetzt, um das Unfallpotential zu vermindern. Mit der Einführung der sogenannten „Augen-Auf“-Karten werden die Mitarbeiter von UGS sowie Fremdfirmen motiviert, auf unkompliziertem und schnellem Weg über unsichere Zustände, Handlungen, Beinahe-Unfälle, aber auch vorbildliches Verhalten zu berichten. Die Meldungen dienen als Quelle für weitere Verbesserungsmaßnahmen. Auch in die Einführung eines Gesundheitsmanagements mit zahlreichen Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter, die Einrichtung eines Fitnessraumes mit modernen Geräten sowie regelmäßige Kursangebote direkt auf dem Firmengelände hat das Unternehmen investiert.

Innovative Ideen

Die Teilnahme an unserer jährlichen Förderpreis-Ausschreibung unterstreicht ebenfalls das Bestreben nach stetiger Verbesserung. Als ein sehr gutes Beispiel für praxisnahen Arbeitsschutz sind an dieser Stellen die Auffangnetze an Solerohren zu erwähnen, die beim Ausbau oft mit dicken Ablagerungen belegt sind. Durch das Anbringen der Netze wird die Gefahr, durch herabfallende Bruchstücke verletzt zu werden, verhindert.

Die Mitarbeiter vor einem Bohrturm mit einer Urkunde
Die Übergabe (von links): Ina Cichowicz (Betriebsratsvorsitzende), Matthias Herter (Geschäftsführer), Dr. Frank Nickel (Sicherheitsingenieur), Robert Scheler (Geschäftsführer), Günter Kuba (Prokurist), Susan Liefold (BG RCI) und Klaus Rachau (BG RCI).
 
Weitere Informationen