Technik

Rockster-Anlagen mit flexibler Technik

Ideale Lösung in der Natursteinaufbereitung

Rockster-Maschinen kommen vielfach in der Aufbereitung von Sand oder Kies sowie von Schotter und Granit zum Einsatz. Die verschiedensten Anlagen aus dem Portfolio brechen und sieben den Naturstein.

Die Verarbeitung von Naturstein gehört zu den vielfältigen Einsatzgebieten von Petra Trans in Niederösterreich. Nur acht Kilometer vom Firmensitz entfernt befindet sich ein Granit-Steinbruch. Von hier wird 120-150 Millimeter großes Material zugekauft und weiterverarbeitet. „Der Transportaufwand ist minimal, und wir wollen nicht viel Menge auf Halde produzieren, sondern brechen mit unserer Rockster R700S einfach bei Bedarf die benötigte Menge in der gewünschten Korngröße, oft auch gleich abgesiebt mit dem Rockster-Siebsystem. Sehr gefragt sind 0-4er Granit als Estrichsand, 4-8 Millimeter Riesel für Pflasterverlegesplitt und natürlich der 0-32er Granit als Vorbruchmaterial für Unterbauten und Feinplanierung bei Pflaster-, Straßen- oder Wegebau“, erklärt Geschäftsführerin Petra Drucker.

R900 – Sauberes Material durch Einsatz der Vorabsiebung

Weikl in Hintersee ist Spezialist für Sand- und Schottergewinnung und nutzt dazu häufig den Rockster-Prallbrecher R900. Je nach Ausgangsmaterial setzt Inhaber Leonhard Weikl beim Schotterbrechen die Vorabsiebung ein, bei der unreines oder erdiges Material über das Seitenband ausgetragen wird. Dadurch erhält der Unternehmer ein sauberes Endprodukt, wobei er noch dazu durch die stufenlose Verstellung der Rotorgeschwindigkeit, die exakte Einstellungsmöglichkeit des Brechspaltes und verschiedene mögliche Maschenweiten in der Siebbox die Endkorngröße beliebig variieren kann. Das produzierte Endmaterial wird je nach Größe hauptsächlich für Kabelsand (0-4 Millimeter Durchmesser), für Pflasterarbeiten (4-8 Millimeter), als Drainageschotter (8-32 Millimeter) oder für Straßenunterbau (32-x Millimeter) verwendet.

Mobile Grobsiebanlage RSS49 zur Trennung von Wandschotter

Für den Abbau von Wandschotter verwendete das Unternehmen Michetschläger aus Eberstalzell die Rockster-Grobsiebanlage RSS49. Damit wurden drei verwertbare Fraktionen produziert, Feinkorn mit einem Durchmesser von 0-16 Millimeter (Abwurfhöhe rund 3,9 Meter), mittlere Körnung von 16-32 Millimeter (Abwurfhöhe rund 3,6 Meter) und Grobkorn von 32-x Millimeter (Abwurfhöhe rund 3 Meter). Die Siebanlage hat einen 6 m³ großen Hartstahl-Aufgabetrichter mit klappbaren Trichterwänden und eine Siebfläche von 2,7 x 1,2 Meter. Mit ihren kompakten Abmessungen (9,3 Meter lang, 2,5 Meter breit und 3,1 Meter hoch) und einem Gewicht von lediglich 17 Tonnen garantiert sie höchste Mobilität, gepaart mit großer Leistung und bietet somit eine kostengünstige Lösung für kleinere Einsätze.

Siebanlage im Kieswerk
R1100 im Kieswerk mit Einsatz der Vorabsiebung für reines Endkorn.
 
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