Technik

Filtration im Industrielabor

Beispielsweise beim Kohleabbau im Bergbau fallen Rohstoff-Feinstschlämme an, die filtriert werden müssen. Die Trennung von Flüssigkeit und Feststoff wird auch in der Steine und Erden-Indus­trie in Zeiten rohstoffärmer werdender Lagerstätten unter wirtschaftlichen Aspekten immer wichtiger. Alte und schwer zu handhabende Geräte sind aber zunehmend überfordert bei der Feinfiltrierung von Rohstoffschlämmen. Auf der Basis eines für den Aufbereitungsbetrieb bestimmten Druckbehälters ist ein Druckluft-Filtrierapparat DF 105 entwickelt worden.

Beim DF 105 handelt es sich um einen Apparat, der zur Trennung von Fest- und Flüssigphase bei Suspensionen mit sehr fein verteilten Feststoffteilen (Durchmesser der kleinsten Teilchen: « 10 μm) im Labor- und Technikumsmaßstab vorwiegend in der Chemie, der Verfahrenstechnik und bei der Erzaufbereitung verwendet werden kann. Anstelle des in den entsprechenden herkömmlichen Filtriergeräten, den Nutschen, verwendeten Unterdrucks wird Druckluft von etwa 6 bar angewandt, was eine Erhöhung des für die Filtrationsgeschwindigkeit mitentscheidenden Differenzdruckes etwa auf das Fünffache bedeutet. Weiterhin wird durch spezielle Leitungsführung die Druckluft zur Erzeugung des für die Abdichtung des ganzen Filtrationsgehäuses erforderlichen Drucks benutzt. Die Abdichtung durch spezielle Spannschrauben wie sonst üblich entfällt dabei.

Bei der Konstruktion handelt es sich um eine sichere, vom TÜV abgenommene Apparatur, mit der die Dauer der Filtration von Suspensionen mit sehr fein verteilten Feststoffteilchen erheblich verkürzt werden kann, etwa von zwei Stunden auf zehn Minuten. Der Gehalt an Feststoffteilchen, die eventuell durch das Filter hindurchgehen, ist praktisch Null, was der  Umwelt zugute kommt.L

Filtriergerät
 
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Klaus und Brigitte Täubert

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