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Experten sehen enormes Potenzial auf dem Gebiet der Seltenen Erden

Die steigende Bedeutung der Seltenen Erden ist unbestritten: Die Metalle gelten als das Öl der Zukunft, weil sie als Rohstoff für zahlreiche Hightech-Schlüsseltechnologien unserer globalen Wirtschaft unerlässlich sind. Vor diesem Hintergrund stehen auch bei der 2. Rare-Earth-Elements & Compounds-Konferenz in Münster (10. bis 12. September) drei zentrale Themenfelder im Fokus: technische Entwicklungen bei der Verfügbarkeit (Mining & Recycling), Anwendungen (Optik & Magnetismus) sowie ökonomische Aspekte.

Die begehrten Seltenen Erden, die (noch) zu 97 Prozent in China gefördert werden, sind unter anderem in LCD-Bildschirmen, Energiesparlampen, Computern, Windkraftanlagen und Elektroautos verbaut. Die Industrie tut gut daran, Recycling- oder Ersatzmöglichkeiten in ihre Strategie einzubeziehen. Auch das Urban Mining, die Erschließung neuer globaler Reserven, kann die Abhängigkeit Europas vom Quasi-Monopolisten deutlich verringern. Die Metalle sind über die ganze Erde verteilt. Es mangelt aktuell lediglich an wirtschaftlichen Gewinnungsmethoden.