Technik

Bauma-Star SPMC: Neuer Klassenprimus bei den Selbstfahrern

Das Angebot, mit dem Faymonville bei der Bauma in München aufwartete, beeindruckte durch Qualität und Vielfalt. Bei der internationalen Fachmesse stellte das Unternehmen aus Belgien einige ausgesuchte Neuerungen vor, die auf dem Markt zweifellos aufhorchen lassen.

„Unser Kapital bei diesem internationalen Schaufenster für Innovationen ist vor allem unsere Kompetenz“, so Geschäftsführer Alain Faymonville. Konkret: das Fachwissen von über fünfhundert Mitarbeitern in drei Ländern, „die ihr Know-how stets nur an den Zwängen des Marktes und an den Wünschen der Kunden ausrichten.“

Selbstfahrer

Im Zuge seiner Differenzierungsstrategie baut Faymonville das Sortiment der angetriebenen Fahrzeuge kontinuierlich aus. So stand pünktlich zur Bauma die Erweiterung des Selbstfahrerprogramms SPMC für den „off-road“-Schwertransport an. Die mit der gewohnten Kompetenz vorangetriebene  Entwicklung einer modularen Plattform von rein hydrostatisch angetriebenen Selbstfahrern ist geleitet von drei Optionen:

„Mit dem innovativen SPMC-Projekt verfolgt Faymonville die Entwicklung und Fertigung eines neuen Triebkopfes als Basis der künftigen Selbstfahrerplattform durch einfachere Bedienung bei gleichzeitiger Verbesserung des Fahr-und Servicekomforts“, so Guy Fickers, technischer Direktor zu den Hintergründen des Projektes. Nicht zu vergessen die deutlich erhöhte Transportsicherheit.

Im Vergleich zu den auf dem Markt verfügbaren mechanisch gelenkten Selbstfahrern fußt das SPMC-Antriebskonzept bei Faymonville auf elektronisch angesteuertem hydrostatischem Fahrantrieb mit integrierter Regelung und Überwachung. Ermöglicht wird auf diese Weise eine optimale Zugkraft von 17 Tonnen je Achslinie bei einer Steigerung der Geschwindigkeit auf maximal 14 km/h. „Und mit dieser Zugkraft steigt der SPMC von Faymonville zum ‚Klassenprimus’ in seiner Kategorie auf“, freut sich der technische Direktor.

Selbstfahrer kommen bekanntermaßen meist im „off-road“-Betrieb an den unterschiedlichsten Orten weltweit zum Einsatz, sind von daher also stark „umweltabhängig“. Heißt: Die elektronische Antriebssteuerung muss stets allen klimatischen Unwägbarkeiten standhalten.

Multimax mit breiter Brust

Erhöhte Sicherheit, verbesserter Komfort und deutlicher Zeitgewinn - so die drei Trümpfe, die die neue hydraulische Verbreiterung der Ladefläche des Multimax bei Faymonville auszeichnen.

In der Zwischenzeit haben die ersten hydraulisch verbreiterbaren Multimax bereits ihre Effektivität unter Beweis gestellt. Nach diesen Erfahrungen „on the road“ schätzen die Nutzer vor allem den Bedienservice nach dem Grundsatz: Einfacher, schneller, sicherer. Wo die Fahrer bisher noch massiv Hand anlegen mussten, um die Verbreiterungen manuell auszuziehen, übernimmt nun ein ausgefeiltes Steuerungssystem diesen Kraftakt. Die beidseitige Verbreiterung von 2,54 auf 3,20 Meter maximale Breite erfolgt über Elektromagnetventile per Fernbedienung.

Umsetzbar ist die neue seitliche Teleskoptechnik faktisch auf jedem Drei-, Vier- oder Fünf-Achs-Multimax (wobei bei zweigeteilter Ladefläche der hintere Teil separat steuerbar ist).

Statt wie bisher jede Verbreiterungskonsole einzeln ausziehen und nachfolgend die Bohlen einlegen zu müssen, betätigt der Fahrer jetzt bequem per Fernbedienung den Rechts/Links-Auszug - und schon kann der Ladevorgang starten. Die Verbreiterung lässt sich stufenlos ausfahren und passgenau der Maschinenbreite des Ladevolumens angleichen. Ein System, das durchaus schon seit einigen Jahren auf dem Markt verfügbar ist, dank der Verwendung hochelastischer Stähle bei Faymonville aber nur ein geringes Mehrgewicht gegenüber den üblichen Verbreiterungen plus Bohlen aufweist.

„In der Tat, wir haben nichts grundlegend Neues erfunden“, räumt der kaufmännische Direktor Arnold Luxen ein. „Durch die Verwendung hochelastischer Stähle haben wir jedoch erreicht, dass dieses System nur ein geringes Mehrgewicht gegenüber den üblichen Verbreiterungen plus Bohlen aufweist.“

Eine Lösung nach Maß und per Knopfdruck. Immerhin kann die hydraulische Verbreiterung pro Ladevorgang eine Zeitersparnis zwischen 20 und 30 Minuten mit sich bringen. Auch ist dieser Vorgang künftig deutlich wetterunabhängiger, bewirkt vor allem bei Schmutz und Frost eine deutliche Erleichterung . „Zudem versteht sich die Neuerung als wichtiger Beitrag, die Ausfallkosten der Fahrer infolge Rückenverletzungen oder sonstiger Blessuren zu reduzieren“, so Arnold Luxen, kaufmännischer Direktor.

Faymonville Multimax
Der Faymonville Multimax ist hydraulisch verbreiterbar – und reduziert beispielsweise Rückenverletzungen beim Fahrer, die durch mühsam von Hand ausziehbare Verbreiterungen entstehen können.

Geringeres Eigengewicht schafft Spielraum

In Hannover bei der IAA 2012 war er im Herbst unbestritten ein Blickfang − der Gigamax light weckte Interesse in der Branche. Die deutliche Verringerung des Eigengewichts schafft neuen Spielraum beim Ladevolumen. Das technologische Prinzip des Gigamax wird nun auch auf den Variomax übertragen. Quasi nach dem Grundsatz: Light, lighter ... variolight!

Dank der gezielten Verringerung des Eigengewichts sind je nach Fahrzeugtyp Einsparungen bis zu dreißig Prozent realisierbar. Angesetzt wird der Hebel in allen Bauteilen, vom Schwanenhals über Vorderfahrwerk und Tiefbett bis zum Hinterfahrwerk.

In jüngster Zeit sind die Kundenanforderungen bei Baumaschinentransporten in puncto „legale“ Nutzlasten und nutzlastoptimierte Fahrzeuge kontinuierlich gestiegen. Ein maßgebender Grund - neben den stetig steigenden Betriebskosten - ist auch die zunehmende Kontrolldichte. Besonders in Deutschland (aber auch in etlichen anderen Ländern) ist die Branche per Gesetz auf 12 Tonnen Achslast limitiert.

Vor diesem Hintergrund hat Faymonville die bestehende Produktreihe Variomax mit Nutzlasten bis zu 85 Tonnen und 19.5“ Pendelachsen komplett überarbeitet und um die 17.5“ Pendelachse erweitert. Wesentlich ist auch, dass durch die Verringerung des Eigengewichts eine Achse eingespart werden kann - entweder an der Sattelzugmaschine oder am  Auflieger.

Das zählbare Ergebnis kann sich in mehrfacher Hinsicht sehen lassen:

Fazit: Faymonville hält nun auch beim Variomax die maßgeschneiderte Lösung für Transporte bis 100 Tonnen Nutzlast bereit.

Nutznießer der Neuentwicklung beim Variomax sind alle Transportunternehmen, die Deutschland passieren - wegen der Einschränkungen beim Ladevolumen.

Transport von Beton-Fertigteilen

Eine führende Rolle nimmt die Faymonville-Gruppe in der Fertigung und dem Vertrieb von Fahrzeugen für den Transport von Beton-Fertigteilen ein. Als einziger Hersteller operiert man als kompletter Systemanbieter. Für jede betonspezifische Transportherausforderung präsentiert Faymonville eine Lösung. Der Prefamax wurde nun entsprechend weiter optimiert. Faymonville bietet den Beton-Innenlader in einer leichten Version an. Neben dem bereits bekannten hydraulisch gefederten Modell erweitert die luftgefederte Variante die Angebotspalette.

Besonders für das nutzlastoptimierte Arbeiten ist dieser pneumatisch gefederte Prefamax ideal. Beachtliche zwei Tonnen spart man hier in Sachen Eigengewicht, weshalb auch eine zweiachsige Sattelzugmaschine bestens geeignet ist.

Zwei Tonnen gewinnt man beim Eigengewicht des leichten Prefamax mit Luftfederung gegenüber der hydraulisch gefederten Version. Und da eben eine zweiachsige 4x2 Sattelzugmaschine  ausreicht, kann zusätzlich auf das Mehrgewicht zur 6x4 Zugmaschine verzichtet werden. Macht also  eine Gewichtsersparnis von 3,5 Tonnen beim gesamten Zug.

Faymonville Prefamax light
Der Faymonville Prefamax light braucht nur eine zweiachsige 4x2 Zugmaschine.
 
Weitere Informationen

Faymonville Distribution

Tel: +352 26 90 04 421

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