Industrienachrichten

Staatssekretär Bomba lobt: Verwertungsziele mineralischer Bauabfälle übertroffen

Die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau, ein Verbund der deutschen Bauwirtschaft, hat kürzlich den achten Monitoring-Bericht zum Aufkommen und zum Verbleib mineralischer Bauabfälle in Deutschland veröffentlicht.

Im Jahr 2010 sind in Deutschland insgesamt 186,5 Mio. Tonnen Bodenaushub, Bauschutt, Straßenaufbruch und Baustellenabfälle als mineralische Abfälle angefallen. Hiervon wurden 91,7 Prozent bzw. 171,0 Mio. Tonnen einer umweltgerechten Verwertung zugeführt. Die Verwertungsquote mineralischer Abfälle konnte damit gegenüber den Vorjahren noch einmal gesteigert werden. Die höchste spezifische Verwertungsquote wurde mit 98,6 Prozent im Straßenbau erreicht.

Der Bedarf an Gesteinskörnung betrug im Jahr 2010 rund 544 Mio. Tonnen. 12 Prozent des Bedarfs an primärer Gesteinskörnung wurden durch Recycling-Baustoffe substituiert. Staatssekretär Rainer Bomba vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zeigte sich bei der Übergabe des Monitoring-Berichts hoch erfreut, dass die deutsche Bauwirtschaft ihre Erfolgsgeschichte fortgeschrieben und erneut die ehrgeizigen europäischen Verwertungsziele ab 2020 weit übertroffen hat: „Damit leistet sie einen bedeutenden Beitrag zur Ressourcenschonung und zur effizienten Ressourcennutzung.“

Die Monitoring-Berichte, die seit 1996 im Zweijahresrhythmus veröffentlicht werden, ergänzen die Studie „Nachfrage nach Primär- und Sekundärrohstoffen der Steine-und-Erden-Industrie bis 2030 in Deutschland“, mit der der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden (BBS) die Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen und das Angebot an Sekundärrohstoffen zwischen 2010 und 2030 im Detail hat analysieren lassen.

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