Unternehmensführung

Wetter-Risikoversicherung für Unternehmen

Ob Dauerregen, Hitzewellen oder frostige Kälteperioden, viele Branchen leiden unter extremen oder lang anhaltenden Wetterlagen. Mit einer Wetter-Risikoversicherung können sich Unternehmen vor wetterbedingten Vermögensschäden schützen, darauf macht der Versicherungsmakler Leue & Nill aufmerksam.

Minustemperaturen beeinflussen vor allem die Baubranche. Kalte und verregnete Sommermonate hingegen machen sich nicht nur beim Absatz von Mineralwasser und Erfrischungsgetränken bemerkbar. Aber auch andere Industriezweige spüren die Auswirkungen extremen Wetters. „Einen Schutz vor daraus resultierenden Vermögensschäden bietet das Versicherungskonzept Klimarisk, das sich auf die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens zuschneiden lässt“, erklärt Gabriele Lang, Haftpflichtexpertin bei Leue & Nill.

Witterungsverhältnisse, die negative Auswirkungen auf den Betrieb haben, werden dazu im Vorfeld vom Kunden festgelegt. Ein Bauunternehmer könnte also angeben, dass eine Temperatur von unter fünf Grad Celsius eine Gefahr für seinen Betrieb darstellt. Sinkt das Thermometer, sind Betonarbeiten im Rahmen von Rohbauprojekten nicht mehr möglich und Mehrkosten unabwendbar. So müsste das Unternehmen Überstundenzuschläge zahlen, um die termingerechte Fertigstellung trotzdem einzuhalten. Gelingt dies nicht, können zusätzlich Kosten für Vertragsstrafen anfallen.

Vertragsstrafen berücksichtigen

„Die Entschädigung, die in diesen Fällen gezahlt wird, ist abhängig von dem Betrag, den der Kunde zuvor als täglichen Verlust des Unternehmens definiert hat. Dabei sollten Faktoren wie die erwähnten Mehrkosten und Vertragsstrafen als auch der entgangene Gewinn berücksichtigt werden“, rät Gabriele Lang. Die maximale Höchstentschädigung beläuft sich auf eine Million Euro.

Zusätzlich legt der Kunde den Zeitraum fest, in dem die Gefahr versichert werden soll, und den Zeitpunkt, wann der Auszahlungsbetrag fällig wird. „Dabei kann der Kunde wählen, ob die Wetter-Risikoversicherung sofort greift oder ob er sich an dem Risiko in einer gewissen Höhe beteiligen will. Dann würde er die Kosten, die durch einige Tage schlechtes Wetter entstanden sind, zunächst selbst tragen und dadurch seine Prämie senken“, sagt die Versicherungsfachwirtin. Zugrunde gelegt werden die Wetterdaten einer Station des Deutschen Wetterdienstes.

Bürogebäude in zwei Wettersituationen
 
Weitere Informationen

Gabriele Lang

T: +49 231 54 04  452

gabriele.lang@leue.de

www.leue.de