Technik

Bohrgeräte von Sandvik

Granodiorit-Gewinnung im Grünen

Die Eurovia Gestein GmbH ist ein Tochterunternehmen des französischen Vinci-Konzerns, der in rund 100 Ländern auf der ganzen Welt vertreten ist.  Eurovia Gestein beschäftigt in Deutschland 250 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2010 rund 44 Mio. Euro Umsatz. Zum Unternehmen zählen fünf Steinbrüche sowie rund ein Dutzend Sand- und Kiesgruben in Deutschland.

Der Steinbruch in Oberottendorf wird seit 1938 betrieben. Vorbildliches gab es hier bereits im Mittelalter. „Der hohe Steg“, einer der ältesten, urkundlich überlieferten Wege, führte durch den Ort. Heute setzt Eurovia im Verkehrswegebau Maßstäbe – auch dank neuester Technik von Sandvik Mining and Construction.

32 Mitarbeiter produzieren am Standort – auf gleich bleibend hohem Qualitätsniveau – Schotter, Mineralgemische und Splitte. Jährlich werden rund 1 Mio. Tonnen Granodiorit abgebaut. Begünstigt durch den Gleisanschluss werden Kunden und Baustellen bis Berlin mit Baustoffen aus Oberottendorf versorgt. So wurden beispielsweise Materialien für die Start- und Landebahnen des Flughafens Berlin Schönefeld sowie den Flughafen Dresden geliefert.

Der Steinbruch Oberottendorf der Eurovia Gestein GmbH.
Der Steinbruch Oberottendorf der Eurovia Gestein GmbH.

Ziel: 35.000 Bohrmeter

Betriebsleiter Richard Bauhuber stand nun vor der Entscheidung, die Pantera 1100 von Sandvik durch ein neues Bohrgerät zu ersetzen. Ziel der Investition:  Die Jahreskapazität auf rund 35.000 Bohrmeter während des normalen Schichtbetriebes anzuheben. Vor Ort begannen die ersten Gespräche über das Nachfolgegerät DP1100i, wobei das „i“ für intelligent steht. GPS und Lasertechnik in Kombination mit Sandvik GT60 Bohrkronen und Bohrstahl waren bei der Entscheidungsfindung ein wichtiger Aspekt. Nach Verhandlungen am Bottroper Firmensitz der Eurovia Gestein GmbH war man sich über den Kauf schnell einig.

Gespannt warteten der Eurovia Betriebsleiter und der Bohrist auf die Auslieferung und Einweisung. Durch die guten Erfahrungen mit dem Vorgängermodel lagen die Ansprüche hoch. Die neue Technik des GPS-Kompass-Systems sollte für Erleichterung und höhere Genauigkeit bei engen Verhältnissen im Steinbruch sorgen, so dass die Sprengrichtung beibehalten werden kann.

Bei der Tiefenmessung sollte die Laser-Nivellierung es dem Bohristen ermöglichen, dass die genaue Bohrtiefe eingehalten wird. Die Vorzüge der i-Geräte waren hinlänglich bekannt, wie beispielsweise die einfache Hydraulik und konstante temperaturunabhängige Leistung.

GT60 Bohrstangen in Kombination mit GT60 Rückschneidekronen führen gegenüber dem vorher verwendeten ST58 zu schnelleren Bohrzeiten, höherer Bohrgenauigkeit und besseren Standzeiten. „Schon jetzt kann man feststellen, dass die Bohrleistung verbessert und die Standzeit erhöht wurde“, bilanzierte Richard Bauhuber.

Mit dem Kronenschleifservice bietet Sandvik  eine Dienstleistung an, die in Oberottendorf auf Zuspruch stieß.

Hier werden die abgebohrten Kronen gesammelt, von Sandvik geschliffen und zurückgesandt. So werden die Bohrstahlkosten durch Mehrfachverwendung der Bohrkronen gesenkt.

Wenn die neue Investition auch nicht bis zum genehmigten Abbau 2045 in Betrieb sein wird, so ist die Granodiorit-Gewinnung im Grünen zumindest vorerst gesichert.

Bohrgerät
Die DP100i soll 35.000 Bohrmeter im Jahr schaffen.
 
Weitere Informationen

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Sandvik Mining and Construction

Central Europe GmbH

Olaf Gruner, Vertrieb Bohrgeräte

T +49 172 2058 468

olaf.gruner@sandvik.com

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Eurovia Gestein GmbH

Tel. +49 2041 792-301

gestein@eurovia.de

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