Industrienachrichten

Energiewende: Reizthema für Zement- und Betonindustrie

Als „Tanz auf der Rasierklinge“ bezeichnete der Präsident des Bayerischen Industrieverbandes Steine und Erden (BIV), Wolfgang Liebscher, die Energiewende in Deutschland.

In Anwesenheit des Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer, betonte Liebscher bei einem Vortragsabend: „Vor allem für Bayern stellen sich gewaltige Herausforderungen, da mehr als 50 Prozent Kernenergiestrom ersetzt werden müssen. Bayern liegt revier- und küstenfern und ist Standort vieler energieintensiver Unternehmen aus der Zement-, Beton- oder Ziegelindustrie. Der Staat ist in der Pflicht.“
Liebscher forderte in einem Sieben-Punkte-Katalog den Ausbau des Stromnetzes sowie Anreize für den Neubau und für die energetische Gebäudesanierung bei erhaltenswerten Bauten.

Ebenso solle die Politik Hemnisse bei der Genehmigung von Energietrassen und Windrädern beseitigen. Gleiches gelte auch für die Genehmigungsverfahren zur Versorgung der Bevölkerung mit heimischen Rohstoffen.

 
Weitere Informationen