Unternehmensführung

Der Firmenfuhrpark: Ein Werbeträger gibt Gas

Anzeigen kann man überblättern, Prospekte wegwerfen, Radiospots auf leise drehen. Aber daran kommt – außer auf der Überholspur – kein potenzieller Kunde vorbei: Firmenfahrzeuge gehören zu den kostengünstigsten und wirkungsvollsten Werbe- und Imageträgern auch in der Baustoffe-, Steine- und Erden-Branche. Wenn neben der Werbeanbringung auch das Erscheinungsbild und Auftreten des Fuhrparks und seiner Lenker passt…

Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind – ganz sicher, wenn es um Pkw und die private Nutzung des Wagens geht. Wer etwas auf sich hält, hält seinen Flitzer blitzblank – und kümmert sich prompt und hingebungsvoll um jede Schramme, die das „heilige Blechle“ davonträgt. Und was Marke, Motorisierung und Ausstattung anbelangt – ist das Auto nicht nur ein fahrbarer Untersatz, sondern eine Aussage. Eine Aussage, mit der man Status, Persönlichkeit, Stil und Image anzeigt.

Fahrzeug mit Großformatwerbung
Großformatwerbung an 365 Tagen im Jahr: das ist mit dem Fahrzeug als Träger so preiswert wie kein anderes Werbemittel. Selbst im Messegewühl der Nordbau sticht das Logo von Holcim ins Auge.

Lkw gehören dazu

Vermeintlich ganz anders bei Firmenfahrzeugen, die schwere Lasten von A nach B bringen sollen: Sie sind Gebrauchsgegenstände, die für harte Arbeit geschaffen sind und die optisch keinen Ruf zu verlieren haben. Wirklich? Nein! Denn jedes noch so schwer schuftende Firmenfahrzeug ist immer auch eine ernstzunehmende Visitenkarte des Unternehmens. Es macht gute oder schlechte Werbung für die Firma.

Drei Gesichtspunkte sind dabei wesentlich: Wie gelungen ist die eigentliche Fahrzeugwerbung, die Beschriftung und Gestaltung mit den Firmendaten? Wie ordentlich ist das Erscheinungsbild während der Arbeitseinsätze? Und nicht zuletzt – wie angemessen verhalten sich die Fahrzeuglenker im Straßenverkehr, um die Reputation des Unternehmens nicht zu gefährden? Riskieren Sie mit uns einen genauen Blick auf Details rund um den Fuhrpark, mit dem Sie garantiert Sympathiepunkte einfahren.

Optimale Werbeflächen

Ein Firmenfahrzeug begegnet an jedem Werktag zwischen 8.000 und 28.000 anderen Verkehrsteilnehmern. Das macht im Jahr bei 220 Arbeitstagen durchschnittlich 4 Millionen Werbekontakte. Welcher wirtschaftlich denkende Unternehmer würde sich diese Chance entgehen lassen, sich optimal der Öffentlichkeit und möglichen Kunden zu präsentieren? Zumal die Werbefläche auf Seitenwänden, Motorhaube, Türen,  Fenstern und rund um Ladeflächen ja sowieso vorhanden ist? Großformatwerbung an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, mit beweglichem, kilometerweitem Radius – das ist vom Reklameeffekt unbezahlbar und gleichzeitig mit dem Fahrzeug als Werbeträger so preiswert wie kein anderes Werbemittel.

Zusätzlich kommt diese Art, auf sich aufmerksam zu machen, in der Öffentlichkeit gut an. Medienforscher haben nachgewiesen, dass die Menschen Fahrzeugwerbung als unaufdringlich und daher sehr angenehm empfinden – und sich besser daran erinnern als an klassische Werbung. Sorgen Sie mit ansprechender Gestaltung, professioneller Ausführung und intelligenter Platzierung dafür, dass Ihre Werbebotschaft auf diesem Weg bestens ankommt:

  1. Der Firmenschriftzug allein ist noch kein Blickfang. Ein plakativer Slogan, farbige Gestaltung, grafische Elemente und auch Fotos können in einen Entwurf einfließen – natürlich immer in enger Abstimmung mit dem Erscheinungsbild des Betriebs auf anderen Werbemitteln.
  2. Unbedingt notwendig für den Entwurf sind Modellzeichnungen Ihrer Automodelle, die Ihnen Ihr Händler zur Verfügung stellt.
  3. Machen Sie wenig Worte. Als Textinformation reichen Firmenname, Firmenort, Telefonnummer, Slogan und Internet-Adresse. Mehr kann sich sowieso keiner merken. 
  4. Professionelles Design und Textgestaltung für Ihre Fahrzeuge gibt es von Werbeagenturen, Grafikern und Beschriftungsfirmen. Lassen Sie sich den Entwurf ruhig etwas kosten – es zahlt sich im Werbeerfolg aus.

Sauber kommt an

Haben Sie gewusst, dass das Aussehen Ihrer Firmenfahrzeuge von Ihrer Umgebung intensiver wahrgenommen wird als Ihre Werbung in Zeitungen und Anzeigenblätter zusammen? Eine aktuelle Umfrage unter Privatkunden kommt hier zu einem erstaunlichen Ergebnis: Die Optik der Bau- und Handwerkerfuhrparks wird von Kunden besonders häufig kritisiert und schadet damit dem Image des Unternehmens.

Schwören Sie Ihre Mitarbeiter also unbedingt auf folgende Ordnungsregeln ein:

  1. Sammeln sich verknüllte Brötchentüten, leere Getränkeflaschen und alte Zeitungen gut sichtbar durch die Windschutzscheibe auf der schmutzigen Ablage, tut man sich als Unternehmen natürlich schwer, dem Kunden eine wertige Leistung zu vermitteln. Die Fahrerkabine oder der Fahrgastraum eines Firmen-Pkw sind keine Müllhalde: Spätestens jeden Abend ist der Wagen innen grob zu säubern – und wöchentlich zu putzen!
  2. Ein Schwerlaster, der Kies, Beton & Co. transportiert, ist keine Hochglanz-Limousine. Trotzdem sollte auch außen auf maximale Sauberkeit  geachtet werden – mitregelmäßiger Wagenwäsche und einer Extra-Dusche bei Bedarf. nehmen Sie den Fahrzeugführer in die Verantwortung!
  3. Auch unvermeidliche Lackschäden sollten keine Chance bekommen, sich zu hässlichen Rostflecken zu entwickeln. Handeln Sie mit einem Karosserieinstandsetzungsbetrieb Konditionen aus, mit denen Ihre Firmenfahrzeuge etwa halbjährlich eine Lack-Schönheitskur bekommen.

Verhalten im Straßenverkehr – bitte vorbildlich

Das Firmenfahrzeug kann noch so gelungen beschriftet und sauber gewienert sein – wenn der Fahrzeuglenker sich auf der Straße, an der Ampel oder beim Einparken daneben benimmt, steht auch immer Ihr Unternehmensname in Blickpunkt derer, die sich ärgern. Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern, dass sie viel für das gute Ansehen und den Erfolg des Unternehmens – und damit die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes – tun können, wenn sie diese Regeln leben:

  1. Die Straßenverkehrsordnung ist natürlich zu beachten. Freundliche Auto- und Lastwagenfahrer erkennt man jedoch darüber hinaus an defensivem Verhalten, die es zu keinem Zeitpunkt „drauf ankommen lassen“ – weder beim Überholen auf der Autobahn noch in den Momenten, wo sie eigentlich im Recht sind.
  2. An der roten Ampel wird oft nicht nur angehalten, sondern auch rege kommuniziert. Ihre Mitarbeiter machen da nicht mit: Weder beim Gestikulieren oder Hupen, noch beim Flirt mit der Cabrio-Fahrerin auf der Nebenspur.
  3. Vorbildliches Fahren beinhaltet auch vorbildliches Parkverhalten. Keiner Ihrer Fahrer sollte ohne Not andere Fahrzeuge zuparken, ob auf der Baustelle oder beim Mittagessenholen beim Bäcker. Denn: Sobald Ihre Fahrzeuge Werbeträger sind, sind sie als Firmenbotschafter unterwegs. Investieren Sie darin, dass Ihr Betrieb rundum in bester Erinnerung bleibt!

Fahrzeugbeschriftung – Design-Tipps

  1. Motorhaube bei Pkw/Transportern
    Bringen Sie Ihren Firmennamen auf der Vorderseite in Spiegelschrift auf.
    So ersparen Sie Fahrern, die Ihr Auto im Rückspiegel sehen, lästige Knobelei.
  2. Dachansichten/Ladefläche
    Genialer Werbekniff für Unternehmen in größeren Städten: Werben Sie auch auf dem Fahrzeugdach oder auf der Ladefläche. So sticht Ihre Firmenreklame den Bewohnern im 1. und höheren Stockwerken konkurrenzlos ins Auge.
  3. Kampagnenfläche
    Aktuelle Fahrzeugwerbung – geht das? Ganz einfach: Sehen Sie Kampagnenfläche vor, die Sie mit wechselnder Klebe- oder Magnetfolien-Beschriftung versehen. Die unterschiedlichsten Botschaften sind denkbar – wie etwa Aktionsangebote.
  4. Anhänger als mobile Plakatwand gestalten
    Nutzen Sie auch die Anhänger, die in Ihrem Fuhrpark vorhanden sind. Gestalten Sie, wenn vorhanden, die Plane, oder lassen Sie eine Plakatwand entwerfen und montieren Sie sie auf dem Fahrgestell. Anhänger sind polizeilich zugelassen und können daher auch ohne Zugmaschine geparkt werden – zum Beispiel am Wochenende gut sichtbar auf Parkplätzen mit Publikumsverkehr.   //
Slogan, Logo und ein aufmerksamkeitsstarkes Foto: Der Fensterbauer Leopold aus Rosenfeld bietet auf seinen Transportern echten Blickfang.
Slogan, Logo und ein aufmerksamkeitsstarkes Foto: Der Fensterbauer Leopold aus Rosenfeld bietet auf seinen Transportern echten Blickfang.

Ein Fall für Profis

Beim professionellen Entwurf unterstützen Werbeagenturen wie die Kaleidoskop Marketing-Service GmbH. Auch reine Werbetechnik-Unternehmen machen Beschriftungen – doch sollte man genau vorher abklären, ob sie auch Gestaltungskompetenz besitzen und grafische Kreativleistungen mit einbringen.

Sauberkeit ist erstes Gebot. Hier eine Moby-Dick-Waschanlage Typ Dragon.
Sauberkeit ist erstes Gebot. Hier eine Moby-Dick-Waschanlage Typ Dragon.
Vorbildliches Verhalten und Rücksichtnahme im Verkehr müssen selbstverständlich sein.
Vorbildliches Verhalten und Rücksichtnahme im Verkehr müssen selbstverständlich sein.
 
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