Unternehmensführung

Büttel GmbH besteht das Re-Audit

Interview mit Büttel-Geschäftsführer Hermann Weber und Karsten Kaltepoth, Sicherheitsingenieur im Präventionsbereich Bonn.

Re-Audit bestanden und ein unfallfreies Jahr 2010: Herr Weber, das ist schon ein Anlass zum Feiern?

Weber: Stimmt. Sowohl in der Kies- und Sandgewinnung, im Recyclingwerk als auch im Bereich Abbruch konnten wir trotz unterschiedlichster Anforderungen neben einer prima Produkt- und Arbeitsqualität auch unsere Sicherheitsstandards auf hohem Niveau aufrecht erhalten. Dies wurde in festlichem Rahmen gewürdigt.

Wie ist das gelungen?

Weber: Wir haben uns bei Büttel bereits vor Jahren für das Unternehmermodell entschieden und die arbeitsmedizinische Beratung und sicherheitstechnische Betreuung intensiv genutzt. 2008 haben meine Mitarbeiter und ich unterstützt von Karsten Kaltepoth innerhalb von 14 Monaten in den Betriebsstätten  Rheindürkheim, Eich, Gimbsheim und Worms ein Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmanagement für die Büttel GmbH aufgebaut und umgesetzt. Seitdem trägt unser Unternehmensstamm von rund 40 qualifizierten Mitarbeitern zum Verbesserungsprozess in allen Unternehmensbereichen bei.

Herr Kaltepoth, was haben Sie zu diesem erneuten Erfolg beitragen?

Kaltepoth: Arbeitssicherheit im Unternehmen ist ein dynamischer Prozess. Aufbauend auf der Basisarbeit galt es nun, die Gefährdungsbeurteilung nach dem System der BG zu überarbeiten und die Inhalte für die Arbeitsbereiche, Tätigkeiten und die Gefährdungsbeurteilung neu festzulegen. Für die vielen Kleinbaustellen wurde eine spezielle Gefährdungsbeurteilung neu entwickelt. Bei all dem konnten wir auch auf die Unterstützung von Arbeitsmedizinerin Andrea Kronen zurückgreifen. Ohne das große Engagement der Herren Weber senior und junior und auch Frau Weber wäre dies alles jedoch nicht gelungen.

Karsten Kaltepoth, BG RCI

Gut gelaunt zeigte sich Hermann Weber (Mitte) mit Familie und Gästen.
Gut gelaunt zeigte sich Hermann Weber (Mitte) mit Familie und Gästen.