Arbeitssicherheit

Großteil gefährlicher Produkte kommt aus China

China bleibt weiterhin das Herstellerland der meisten gefährlichen Produkte in der Bundesrepublik. Rund die Hälfte der 78 deutschen Meldungen im europäischen Schnellwarnsystem RAPEX entfiel 2010 auf Waren aus dem Reich der Mitte, meldet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Allerdings sind Produkte aus dem Inland kein Garant für Sicherheit. So findet sich Deutschland mit 6,4 Prozent immerhin auf dem vierten Platz in der Mängelrangliste. Lediglich Produkte aus Italien und solche ohne Herkunftsangabe trennen die Bundesrepublik in der Rangliste von China – wobei zu berücksichtigen ist, dass diese Statistik die reine Menge der jeweils nach Land vertretenen Einzelprodukte auf dem Markt nicht gewichtet.

Technische Arbeitsmittel

Im Gesamtbereich der technischen Arbeitsmittel stand die mechanische Gefährdung an erster Stelle. Etwa ein Drittel der bemängelten Geräte zeigte entsprechende Schwächen. Besonders hervorstachen dabei chinesische Ketten- und Motorsägen mit Verstößen gegen die Maschinenrichtlinie. Immerhin noch ein Viertel der gefährlichen Geräte fiel durch elektrische Gefährdungen auf.  

Säge
 
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Den Bericht im Volltext gibt es hier:

www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/GPSG-2011.html