Jungheinrich kehrt in die Gewinnzone zurück

Die Jungheinrich AG hat ein schwieriges Jahr 2009 hinter sich. Das Unternehmen sah sich allein in seinen Kernmärkten in Europa einem Rückgang des Marktvolumens um rund 46 Prozent ausgesetzt. Durch umfassende Maßnahmen zur Krisenbewältigung und Ertragsverbesserung wurde die operative Gewinnschwelle bereits im Herbst 2009 wieder erreicht.

Im Berichtsjahr 2009 sank der Konzernumsatz mit 1.677 Millionen Euro um rund 22 Prozent unter den Vorjahreswert (2.145 Millionen Euro). Der Auftragseingang verringerte sich um 23 Prozent auf 1.654 Millionen Euro (Vorjahr: 2.145 Millionen Euro). „Als Folge hoher Einmalaufwendungen ergab sich insgesamt ein erheblicher Verlust, dem wir durch eine Kürzung der Dividende Rechnung tragen“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Bilanzpressekonferenz in Hamburg.

Geschäftslage und Ausblick 2010

Die weltweite Nachfrage nach Flurförderzeugen stieg in den Monaten Januar und Februar 2010 insgesamt um 31 Prozent gegenüber dem niedrigen Vergleichsvolumen des Vorjahres. Die Jungheinrich-Kernmärkte in Europa verzeichneten in diesem Zeitraum allerdings nur ein verhaltenes Wachstum von 3 Prozent. „Neben der weiteren Konsolidierung des Konzerns richten wir uns in diesem Jahr auf eine Nachfragesteigerung im Neugeschäft ein“, erläuterte Hans-Georg Frey. Für das Jahr 2010 rechnet Jungheinrich mit einem gegenüber 2009 günstigeren Geschäftsverlauf. Dabei geht das Unternehmen von einer leichten Steigerung des Auftragseinganges auf rund 1,7 Milliarden Euro und des Konzernumsatzes auf über 1,7 Milliarden Euro aus.

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Jungheinrich rechnet in 2010 mit einem positiven operativen Geschäft