HeidelbergCement: ChronoCem IR – der Turbo für die Betonage

Zeit ist Geld: Das gilt bei Betonagen auf Autobahnen und Flughäfen besonders. Wenn Flugzeuge wegen Reparaturen an Start- und Landebahnen am Boden bleiben müssen, kostet das die Unternehmen und die gesamte Wirtschaft viel Geld. Geld, das man sich sparen kann. Denn mit ChronoCem IR gibt es jetzt einen Zement, der bei der Betonage den Turbo zündet: Schon wenige Stunden nach dem Einbau kann die neue Fahrbahn wieder genutzt werden.

Nach einem Jahr intensiver Erprobung steht fest: ChronoCem IR ist der neue Spezialzement von HeidelbergCement für Schnellreparaturbeton. Denn ChronoCem IR eignet sich bei optimierter Betonzusammensetzung und in Verbindung mit einem abgestimmten Fließmittel hervorragend für alle Betonagen, die innerhalb von wenigen Stunden über die Bühne gehen müssen. Die praxisrelevanten Randbedingungen für Betonherstellung und –einbau waren zuvor in enger Kooperation mit der Firma Sehring Beton entwickelt worden.

Auf zwei Flughäfen erprobt

Der Spezialzement kam zunächst auf dem Frankfurter Flughafen, dann auf dem Flughafen Köln-Bonn zum Einsatz. Zuvor wurden zwischen Herbst 2008 und Sommer 2009 sechs Versuchsflächen mit unterschiedlichen Abmessungen und einer Plattenstärke zwischen 25 und 40 Zentimetern hergestellt. Ziel dieser Tests war es zu prüfen, ob sich mit dem neuen Spezialzement die Anforderungen des Flughafen-Betreibers Fraport AG an den Frisch- und Festbeton erfüllen lassen. Zudem wurde im Rahmen dieser Versuche getestet, wie sich das System aus ChronoCem IR und einem optimierten Fließmittel bei Temperaturen von 30 °C sowie bei kühler Witterung mit etwa 10 °C verhält.

Das Fazit war eindeutig: Der Schwerlastverkehr konnte schon nach fünf Stunden über die neuen Flächen fahren. Die für die Verkehrsfreigabe geforderte Biegezug- und Druckfestigkeit von 3,0 N/mm2 und 20 N/mm2 wurden mit 3,8 N/mm2 sowie 31 N/mm2 sicher erreicht.

Allerdings sind für die erfolgreiche Anwendung des Spezialzementes einige Vorgaben einzuhalten: Die Betonzusammensetzung muss sehr gleichmäßig sein und die Frischbetontemperatur zwischen 23 und 27 °C liegen. Zudem sollte der Beton möglichst innerhalb einer Stunde nach der Herstellung eingebaut werden. Wichtig ist auch der Einsatz geschulten Personals sowie eine sorgfältige und wärmehaltende Nachbehandlung.

Nach diesem erfolgreichen Pilotprojekt setzte auch der Flughafen Köln-Bonn auf ChronoCem IR und ließ vier stark geschädigte Flächen im Roll- und Vorfeldbereich sanieren.

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Flughafen Köln-Bonn
Der setzte auf ChronoCem IR und ließ vier stark geschädigte Flächen im Roll- und Vorfeldbereich sanieren. Dreieinhalb Stunden wurde betoniert – und bereits wenige Stunden später rollten die ersten Flugzeuge über die reparierten Flächen.