Bell auf der Bauma 2010: Stark aus der Krise

„Die zurückliegende Bauma 2010 markiert für Bell Equipment einen wichtigen Wendepunkt“, so das zufriedene Fazit des Bell-Vorstandsvorsitzenden Gary Bell. Der gute Auftragseingang im Umfeld der Messe führe nun direkt zu schnellen Produktionssteigerungen im südafrikanischen Stammwerk Richards Bay und in der europäischen Produktion Eisenach. „Hierbei profitieren wir stark von der Tatsache, dass wir trotz stagnierendem Absatz unser qualifiziertes Personal halten konnten.“

Auch Bell Equipment war auf der Bauma von den Verkehrseinschränkungen der ersten Tage betroffen. Vor allem waren es Besucher aus dem südafrikanischen Heimmarkt, den afrikanischen Staaten und aus dem Nahen Osten, die nicht nach München kamen. Im europäischen Markt seien vor allem britische Experten und osteuropäische Kunden vom Flugverbot betroffen gewesen. „Unsere britische Niederlassung konzentriert sich jetzt voll auf die bevorstehende Steinbruchmesse Hillhead 2010, wo wir für diesen Markt auch unsere Radlader präsentieren werden.“

Naturgemäß bildeten die Besucher aus dem deutschen Markt und den angrenzenden, durch Bell Equipment Deutschland betreuten Nachbarländern das größte Kontingent. „Nach nun zehn Jahren in Deutschland und wenig kürzer in den anderen Staaten werden wir als eine der führenden Dumper-Marken wahrgenommen“, stellt Gary Bell zufrieden fest. „Das zeigt sich auch bei volumenstarken Anfragen, wo unsere zentral gelegene Produktion in Eisenach einen echten Heimvorteil bietet.“

Topaktuelles Messeprogramm

Vor knapp einem Jahr in Paris noch als Prototyp präsentiert, belegte der Bell B45D am Stand eindrucksvoll die Stringenz der Bell-Produktentwicklung. Seit Sommer des vergangenen Jahres in Serie im südafrikanischen Stammwerk produziert, soll der „echte“ 41-Tonner auf Basis des Bell-Flaggschiffs B50D noch in diesem Jahr aus den Eisenacher Montagehallen rollen.

Unerwartet groß war das Kundeninteresse an der Präsentation der SCR-Emissionstechnologie, die Bell gemeinsam mit seinem angestammten Motoren-Lieferanten MTU offensiv in den Stand-Mittelpunkt „stellte“. Die Entscheidung, vor allem aufgrund leistungsorientierter und wirtschaftlicher Gesichtspunkte nach Inkrafttreten der EU Stufe 3b-Regelungen ab 2011 auf das bewährte Additiv-Verfahren zu setzen, kam beim Fachpublikum gut an.

OEM-Knicklenker „nach Maß“

Die vielfältigen Möglichkeiten seiner OEM-Knicklenkertechnologie zeigte Bell in diesem Jahr mit der Hakenabroll-Version des Bell B25D. In weltweit exklusiver Kooperation mit Palfinger bietet Bell auf Basis seiner Baureihen B25D und B30D eine Container-Wechsellösung, die dank spezifisch ausgelegtem Hinterwagen alle Vorteile der 6x6- Knicklenkertechnologie (Wirtschaftlichkeit, Geländegängigkeit, niedriger Bodendruck, etc.) für Anwender in der Recyclingindustrie, Deponiebewirtschaftung, Hafenlogistik und anderen Zielbranchen öffnet.

www.bellequipment.de

Der 41-Tonner Bell B45D mit allen Neuerungen der neuen DSerien-Generation
Der 41-Tonner Bell B45D mit allen Neuerungen der neuen DSerien-Generation
Als Besuchermagnet am Bell-Stand erwies sich das 6x6-Hakenlift-Gerät
Als Besuchermagnet am Bell-Stand erwies sich das 6x6-Hakenlift-Gerät