Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie bei der Bauma in München

Gebündelte Beraterkompetenz am Gemeinschaftsstand

Das Model Kirsten ist zum x-ten Mal wieder wohlbehalten auf den Boden von Halle B5 der Bauma in München zurückgekehrt. Die Höhenretter haben ganze Arbeit geleistet. Sie klinken die in schwarz-gelbe Risiko-raus-Farben gekleidete Frau mit ihrer Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) vom Stahlseil aus. Applaus vom Publikum für die Männer der Grubenrettung der BG RCI-Branche Bergbau aus Leipzig. Die Herren Boslau, Jugel, Lorenz und Wache waren zusammen mit den Mädels der Showtruppe Lossini die Hingucker. Sie zeigten sichere Wartungsarbeiten in und professionelle Rettung aus der Höhe. Die letzte Show am Gemeinschaftsstand der Berufsgenossenschaften und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates DVR geht zu Ende.

„Sieben anstrengende Messetage und viel Arbeit in der Vorbereitung haben sich gelohnt. Wir haben als BG RCI, aber auch mit dem Gemeinschaftsstand viel Lob für unseren Messeauftritt erhalten“, fasste Christof Goebel, Leitender Sicherheitsingenieur, zusammen.

Peter Kloner von der VMBG Metall hatte die Reaktionen auf die Vorführungen beobachtet: „Jeder benutzt PSA, aber viele wissen nicht, wie man im Ernstfall mögliche Opfer retten kann.“ Einige seiner Gesprächspartner hätten den Profis deshalb sehr aufmerksam zugesehen. So kamen am Stand schnell branchenübergreifende Gespräche in Gang. Ralf Brandau beantwortete für die BG Verkehr Fragen nach Antirutschmatten für die Ladungssicherung, Lorenz Egerer und seine Kollegen von der BG Bau zeigten das Kamera-Monitor-System am Telehandler und Katrin Ilhan vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat verknüpfte mit ihrer professionellen Moderation die Inhalte der Standpartner.


In den ersten Messetagen empfingen die BG RCI-Mitarbeiter Karl-Heinz Hegenbart, Gerhard Czuck und Jürgen Pester die Teilnehmer eines Unternehmerseminars der BG. Sie erhielten zusätzlich zu den Eindrücken am Stand Tipps aus erster Hand für den Messebesuch. Eine Gruppe Studenten der Uni München kam ebenfalls zum Stand.

Auf dem als Anschlagpunkt für die Höhenrettung dienenden Granitblock der Firma Götzer hatte Holger Schäler vom Institut für Fertigteiltechnik und Fertigbau Weimar seinen Laptop mit dem Lärm-Simulationstool DeSi aufgebaut. Insbesondere Berufsschullehrer interessierten sich für die Möglichkeit, ihren Schülern per Software zu demonstrieren, wie sich beispielsweise Lärmschutzmaßnahmen in konkreten Situationen auswirken.

Spielerische Lernerfolge verbuchten Patrick Staack und Felix Waniek mit dem vom DVR in Auftrag gegebenen Geländewagen-Parcours und den ferngesteuerten Modellautos. Ein Trainingsgelände im Maßstab 1:30, um Arbeiter großer Baustellen, im Minenbetrieb oder Tagebau für die Risiken zu sensibilisieren, die meist nur über unbefestigte Wege zu ihrem Arbeitsplatz kommen. In München war die Modelllandschaft ständig umlagert.

Jörg Nierzwicki, BG RCI

Messestand