Sortimo fährt Werkstattwagen an die Wand

Live-Crash vor 130 europäischen Journalisten und Großkunden

Volles Vertrauen in seine Produkte zeigte Sortimo beim Forum „Sicherheit und Transport im Fahrzeug“. Dabei wurde ein mit Regalsystemen voll ausgestattetes Fahrzeug mit 50 km/h an die Wand gefahren. Dem Live-Crash in der Anlage des ADAC im oberbayrischen Landsberg wohnten 130 europäische Journalisten und Großkunden bei – eine ungewöhnliche Demonstration von Offenheit und Transparenz.

Hohe Belastungen

Fast schon Tradition: Sortimo testet immer wieder die Sicherheit seiner Einbauten bei Crashtests. Im so genannten Schlittenversuch nach ECE 44 wurde ein Frontal-Aufprall bei 50 km/h simuliert. Hierbei wurde die auf einem Schlitten montierte Transporterrohkarosserie auf exakt 50 Kilometer in der Stunde beschleunigt und abrupt abgebremst. Ausgerüstet war die Karosserie mit einer 150 kg schweren Sortimo Globelyst Einrichtung.

Um eine praxisgerechte Beladung zu simulieren, wurden Koffer, Boxen und Schubladen mit Sandsäcken (ca. 400 kg) beladen. Sodann zog ein Seil den Schlitten an seine Startposition, dann das Startsignal und der Schlitten machte sich auf seinen knapp hundert Meter langen Weg. Als er nach wenigen Augenblicken mit einem lauten Knall auf das Hindernis traf, wurde er innerhalb weniger Millisekunden von 50 auf Null abgebremst.

Das besondere bei einem Schlittenversuch ist der Umstand, dass die auf dem Schlitten befestigte Rohkarosserie kaum beschädigt wird. Ein Großteil der Aufprallenergie wird innerhalb der Fahrzeugeinrichtung abgebaut und die Restenergie wird dosiert an die Fahrzeugkarosserie weitergegeben, so dass diese in ihrer Grundstruktur nicht zerstört wird.

Gezielte Deformation

Die Globelyst Fahrzeugeinrichtung, so zeigt sich unmittelbar nach dem Aufprall,  steckt einen solchen Crash weg, ohne den Fahrer zu gefährden. Die Bewegungsenergie wird in gezielte Deformation umgesetzt, aber der Verbund als solcher bleibt erhalten. Mehr noch: Alles ist an seinem Platz geblieben und selbst die in den Boxen untergebrachten Sandsäcke befanden sich nach dem Crash immer noch dort, wo sie gelagert waren.

Die drei Hochgeschwindigkeitskameras, die den Crash mit einer Bildfrequenz von 1000 Bildern pro Sekunde festgehalten haben, belegen:

In der ersten Phase wurden die Belastungsspitzen durch den schwimmend verlegten Sicherheitsmontageboden aufgefangen, der sich nach oben bewegte. Weitere Bewegungsenergie wurde von der Fahrzeugeinrichtung und dem Sicherheitsmontageboden durch Verformung aufgenommen und abgebaut.

In der zweiten Phase des Crashtests fing der Fahrzeugeinbausatz, der die Fahrzeugeinrichtung mit der seitlichen Karosserie verbindet, die entstehenden Kräfte ab bzw. leitete diese an die Struktur der Karosserie weiter. Die Beladung wurde durch Sortimo Globelyst sicher zurückgehalten.

Der betreuende Ingenieur vom ADAC-Technik-Zentrum Volker Sandner verteilte Bestnoten: „Ich bin sehr begeistert, zumal es keinen einzigen Vorversuch gab.“

Die Befestigung ist nach Angaben des Experten einer der neuralgischen Punkte. Die Lastverteilung bei der Verankerung der Globelyst Einrichtung sei sehr gut gelöst, betont Sandner.

Dieser Live Crashtest war das Highlight des ´Forum Sicherheit und Transport im Fahrzeug´. Sortimo Geschäftsführer Reinhold Braun kommentierte ´Es gibt keinen anderen Hersteller, der einen solchen Test live zeigt und veröffentlicht´.

www.sortimo.com

Holzeinrichtung nach dem Crash
Holzeinrichtung nach dem Crash
Sortimo Globelyst-Einrichtung nach dem Crash nahezu unversehrt
Sortimo Globelyst-Einrichtung nach dem Crash nahezu unversehrt
Aufgeklappt bietet das leichte aber extrem stabile Regal viel Platz, um Kisten und Kartons sicher zu verstauen
Aufgeklappt bietet das leichte aber extrem stabile Regal viel Platz, um Kisten und Kartons sicher zu verstauen