Von der Verwiegung zur Rechnung

Im Werk dreht sich alles um die Waage. Dort beginnt die Verladung mit der Tara-Verwiegung und dort endet sie mit der Übergabe der Auftrags-und Wiegedaten an die Finanzbuchhaltung. Jeden dieser Schritte unterstützt die Branchensoftware WDV 2007. Die Wiegedaten der stationären Waage werden automatisch an die Software übergeben, anschließend dem Angebot entsprechend bepreist und zur Rechnungsstellung an die Fakturierung weitergegeben.

Behält die Wiegedaten im Blick

Bevor der Lkw verladen werden kann, übernimmt die stationäre Waage PWW-T der PRAXIS Software AG die Leerwiegung. Die Software speichert das Gewicht des Fahr-zeugs in der Hofliste und ordnet per Kfz-Nummernerkennung oder per Handeingabe das jeweilige Kennzeichen zu. Nach der Verladung des Materials werden die Wiegedaten des Fahrzeugs mit der Hofliste abgeglichen, dem Spediteur zugeordnet und der jeweilige Lieferschein erstellt. Auf diesem unterschreibt der Fahrer per digitaler Unterschrift.

Dieser softwaregesteuerte Unternehmensprozess erleichtert die Verwaltungsar-beit in der Massengutindustrie erheblich. Alle Auftragsdaten liegen mit einer Kopie des elektronischen Lieferscheins im System, können einfach archiviert oder ausgedruckt werden. Die erneute Pflege der Daten fällt damit weg.

Digitale Unterschrift und digitaler Lieferschein

Ein papierloses Büro, das wurde schon vor Jahren prophezeit. Realität wird es mit den Erweiterungen „Digitale Unterschrift“ und „Digitaler Lieferschein“ erst heute. Bei der digitalen Unterschrift wird dem Fahrer auf der Waage ein portables Eingabegerät gereicht oder es ist ist in dessen Reichweite fest verbaut. Dieses Eingabegerät ist über eine Bluetooth-Verbindung oder ein Kabel mit dem Waagerechner verbunden. Nun können dem Fahrer vor dem Abdruck des Lieferscheins oder parallel dazu die aktuellen Lieferscheindaten übermittelt werden. Nach der Unterschrift des Fahrers auf dem Eingabegerät werden die Unterschriftsdaten wieder an den Waagerechner übermittelt und zu dem Lieferschein abgespeichert. Die Vorteile dieses Systems liegen in der eingesparten Zeit, da die Daten auf dem Eingabegerät direkt nach Verwiegung verfügbar sind und somit die Wartezeit auf den Ausdruck des Lieferscheins entfällt. Des Weiteren können Unter-nehmen die Lieferscheinkosten sparen, von den Verwaltungskosten durch Abheftung, Archivierung und manueller Nacharbeit abgesehen. Eine weitere Ausbaustufe hierzu bietet der vollständig digitalisierte Lieferschein. In dieser Ausbaustufe werden die Lie-ferscheindaten nicht mehr gedruckt, sondern analog zur digitalen Rechnung (z.B. über EDI-Fact) in digitaler Form dem Lieferscheinempfänger als importierbarer Datensatz zugesandt. Aus technischen Gründen ist diese Form des Lieferscheindruckes Kunden-bezogen einstellbar, d.h. bei den Kunden, mit welchen die digitale Lieferscheinübertra-gung vereinbart wurde, werden keine Lieferscheine gedruckt. Je nach Kunde können so weiterhin Papierlieferscheine verwendet werden.

www.praxis-edv.de

Schema
An der stationären Waage kann mit der Branchensoftware WDV 2007 eine automatisierte Verwiegung eingerichtet werden, die ankommende Fahrzeuge automatisch erkennt und in der Hofliste speichert