Bell Equipment: Der Krise trotzen

„Das ist für uns die bislang erfolgreichste Intermat!“ Dieses mehr als überraschende Resümee zog Claude Boulet, Geschäftsführer von Bell Frankreich, bereits zur Halbzeit der internationalen Baumaschinenmesse in Paris. Wenn sich darin zwar zuallererst die endgültige Positionierung von Bell Equipment als einen der führenden Lieferanten von knickgelenkten Muldenkippern in Frankreich und den übrigen europäischen Märkten widerspiegelt – nur wenig mehr als zehn Jahre nach Eröffnung der ersten eigenen Niederlassung – so liegt in dieser Äußerung auch viel Optimismus für die kommenden Monate.

Für die internationale Situation gab Bell-Vorstandsvorsitzender Gary Bell eine differenziertere Einschätzung: „Der schwache Messebesuch von Kunden aus den britischen und iberischen Märkten zeigte sehr deutlich die sehr schwierige Situation in diesen Regionen. Dabei sehen wir für den europäischen Gesamtmarkt, wie für weite Teile unserer weltweiten Aktivitäten optimistischer. Als echte Muldenkipper-Spezialisten sind wir nicht solch hohem Maße von der breiten Verunsicherung betroffen, die derzeit nahezu alle Bausektoren erreicht, und können uns ganz auf unser Segment konzentrieren. Hinzu kommt, dass unsere weltweiten Aktivitäten sich nicht nur auf die großen entwickelten Märkte stützen, die derzeit am stärksten unter der Krise leiden. Unser starkes Engagement in den sogenannten Schwellenländern macht derzeit den Unterschied,“ erklärt Gary Bell.

Auf der Intermat präsentierte Bell Equipment seine neuesten Entwicklungen in der Knicklenkertechnologie. Neben Verbesserungen in Sicherheit, Arbeitskomfort und Produktivität, die eine Überarbeitung der aktuellen D-Serie bringen wird, unterstrichen gleich zwei neue Modelle den Anspruch des Unternehmens innovative 6x6-Konzepte entlang aktueller Kundenanforderungen zu entwickeln.

Ein großes Interesse von Gewinnungs- und Erdbauexperten erfuhr der weltweit erste 45-Tonnen-Knicklenker Bell B45D (Nutzlast: 41,0 t; Muldeninhalt: 25,0 m³ (SAE 2:1). Mit dessen definitivem Marktstart öffnet Bell jetzt eine neue Leistungsklasse zwischen den herkömmlichen 40-Tonnern und den 50-Tonnen-6x6, wo das Bell-Flaggschiff B50D nach wie vor die Branchenstandards setzt. Die wichtigsten Vorteile des B45D sind laut Bell hohe Sicherheits- und Standfestigkeitsreserven selbst unter härtesten Betriebsbedingungen sowie Lade- und Transportleistungen, die exakt auf gegebene Praxisanforderungen zugeschnitten sind.

Als zweite Premiere präsentierte Bell den B25DN in schmaler Baubreite für innerbetriebliche Transporte und öffentliche Straßenzulassungen in Märkten mit entsprechenden Richtlinien. Auf Basis des erfolgreichen Bell B25D ist der B25DN tatsächlich der einzige Serien-Dumper der schmalen Bauklasse, der allen genehmigungstechnischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Gewinnungsindustrie entspricht. Als echter Blickfang am Bell-Stand präsentiert unterstrich der nur 2,60 breite und in „LowCab-Version“ lediglich 3,20 m hohe 25-Tonner die praktischen und wirtschaftlichen Vorteile des Bell-Konzepts von Klein-Serien entlang kundenspezifischer Anforderungen.

www.bellequipment.de

Bell präsentierte seinen B25DN als echten Blickfang und erfuhr viel Interesse für das schmal bauende Knicklenker-Modell
Der neue Bell B45D füllt die Lücke zwischen der 40- und 50-Tonnen-Klasse und setzt neue Standards in Sicherheit, Standfestigkeit und Produktivität
Der neue Bell B45D füllt die Lücke zwischen der 40- und 50-Tonnen-Klasse und setzt neue Standards in Sicherheit, Standfestigkeit und Produktivität
Der neue Bell B45D füllt die Lücke zwischen der 40- und 50-Tonnen-Klasse und setzt neue Standards in Sicherheit, Standfestigkeit und Produktivität
Bell-Vorstandsvorsitzender Gary Bell und der französische Bell-Geschäftsführer Claude Boulet
Zufrieden mit den Intermat-Ergebnissen (v.l.): Bell-Vorstandsvorsitzender Gary Bell und der französische Bell-Geschäftsführer Claude Boulet