Asphaltindustrie positiv gestimmt

Die deutsche Asphaltindustrie rechnet für 2009 und 2010 mit einer deutlichen Zunahme der Mischgutproduktion. Wie der Präsident des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) Franz Voigt nach einer Präsidiumssitzung in Frankfurt / Main erklärte, prognostiziert der Verband für beide Jahre eine Steigerung der Asphaltproduktion zwischen 10 und 15 Prozent. Nach einer stagnierenden Mischgutproduktion von 51 Mio. Tonnen im Jahr 2008 liegen die Gründe für die positiven Zukunftsaussichten in den Konjunkturpaketen l und II der Bundesregierung. Sie sehen eine deutliche Zunahme der Investitionen in die Bundesfernstraßen vor. Gleichzeitig investieren auch viele Bundesländer mehr Geld in das Landesstraßennetz.

„Selbst wenn bei privaten Aufträgen angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise mit einer Stornierung von ursprünglich geplanten Vorhaben zu rechnen ist, werden die deutlich steigenden öffentlichen Investitionen in das deutsche Straßennetz diesen Rückgang mehr als kompensieren“, so DAV-Präsident Franz Voigt.

Er appellierte an die öffentlichen Auftraggeber, die zur Verfügung stehenden Investitionsmittel nun auch zügig auf die Straße zu bringen und rechtzeitig mit der Ausschreibungstätigkeit zu beginnen, um eine kontinuierliche Bautätigkeit sicherzustellen und eine Ballung von Aufträgen in der schlechten Witterungszeit im Herbst zu vermeiden.

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