manuzent-Gurtzentrierstationen - seit 10 Jahren erfolgreich

Fördergurte, die durch Schieflauf ständig - über Tage, Wochen und Monate - an Anlagenkomponenten schleifen, hinterlassen ihre Spuren. Die dauerhafte Reibung wirkt wie eine Flex, folglich verschleißen selbst stabile Stahlträger. So entstehen äußerst scharfe Kanten, die für Hände, Beine und andere Körperteile ein außerordentlich hohes Verletzungsrisiko bilden. Sind tragende Teile betroffen, kann sogar die gesamte Statik der Förderanlage gefährdet sein.

Auch seitliche Gurtführungsrollen können diese Gefahren nicht abwenden. Die Praxis zeigt, Gurtführungsrollen, deren Lager defekt sind, werden in der Regel nicht zeitnah ausgetauscht. So reiben die Fördergurte fortwährend an einer Stelle des Rollenmantels, bis dieser durchgeschlissen ist. Nicht nur, dass so ein neues Verletzungsrisko entstanden ist, auch der hochwertige Fördergurt kann durch scharfe Kanten aufgeschlitzt werden.

Ebenso bilden Schieflaufwächter keine optimale Lösung, denn zum einen beheben sie nicht die Ursache für das Hin- und Herwandern des Förderbandes, zum anderen führen sie zu Produktionsausfall durch Abschalten der Antriebsmotoren.

Gesundheitsbelastungen - ein weiterer Aspekt

Nach Schätzungen des Deutschen Grünen Kreuzes sind Wirbelsäulen- und Rückenprobleme jährlich für 3,7 Millionen Krankschreibungen und 75,5 Millionen Tage Arbeitsunfähigkeit verantwortlich. Prävention lohnt sich also.

Gelangen Förderbänder nicht zentriert zum Aufgabebereich, wird das Schüttgut seitlich versetzt auf den Fördergurt aufgegeben. Das wiederum führt zu Materialüberlauf und unkontrolliertem Materialverlust auf der kompletten Anlagenlänge. Oft muss dieses Schüttgut manuell wieder mit Schaufel und Besen beseitigt werden. Eine stark Rücken belastende Arbeit. Obendrein verläuft ein Förderband mit einseitiger Belastung noch stärker und führt zu oben beschriebenen Resultaten.

So ist die Rechnung schnell aufgemacht:

Konsequenz: Gurtschieflauf gefährdet die Arbeitssicherheit und verursacht hohe Kosten

Entwicklung von manuzent

Als Spezialist der Förderbandtechnik setzte sich Gummi-Stricker deshalb 1999 das Ziel, ein einfaches, montagefreundliches, langlebiges und zuverlässiges System zur Zentrierung  von Förderbändern zu entwickeln. Basis der Überlegungen war eine dreigeteilte Rollenstation mit konischen Außenrollen und einer zylindrischen Mittelrolle. Infolge der hervorragenden Lenkeigenschaften waren nur geringe Modifikationen notwendig. So konnten die Tests noch im gleichen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

2001 hat Gummi-Stricker die manuzent-Gurtzentrierstation in seine Produktpalette aufgenommen. Überraschend schnell hat sich das System am Markt etabliert. Die Vorteile der manuzent-Gurtzentrierstation sind:

In den acht Jahren seit der Markteinführung haben manuzent-Gurtzentrierstationen ein sehr breites Anwendungsfeld erobert. Dies beginnt beim 500 mm breiten Fördergurt z. B. im Harnstoffwerk, geht über 800 mm breite gemuldete Stationen in der Kies-und Sandbaggerei bis hin zu 2000 mm breiten Förderbändern im Braunkohlentagebau.

So werden Manuzent-Gurtzentrierstationen heute in allen Industriebereichen eingesetzt, in denen Schüttgüter auf Fördergurten transportiert werden. 

Heute werden zwei Arten von Reibbelägen je nach Anwendung angeboten:

Stufenloses Einstellen der manuzent-Gurtzentrierstationen auf die jeweilige Anlagenbreite vereinfacht die Montage.

www.gummi-stricker.de

Manuzent ist auch gemuldet für den Obergurt lieferbar
Manuzent ist auch gemuldet für den Obergurt lieferbar
Manuzent-Gurtzentrierstationen haben ein breites Anwendungsfeld erobert
Manuzent-Gurtzentrierstationen haben ein breites Anwendungsfeld erobert